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  #1  
Alt 02.09.2016, 11:17
Zwergal Zwergal ist offline
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Unglücklich PMS statt schwanger - es wird jeden Monat schlimmer

Ihr Lieben,

schon des öfteren habe ich Beiträge in diesem Forum gelesen. Vor allem dann, wenn es mir gerade nicht gut ging oder ich das Bedürfnis nach Gleichgesinnten hatte.

Jetzt fühle ich mich gerade auf einem erneuten Tiefpunkt und brauche eure Hilfe oder auch einfach nur Verständnis und Mitgefühl.

Kurz zu mir: ich bin 29 Jahre alt, Mama eines 1 1/2-jährigen charmanten Sonnenscheins (...meistens), glücklich verheiratet und beruflich als auch wohntechnisch mehr oder weniger angekommen. Seit ca. April diesen Jahres üben wir aktiv für ein Geschwisterchen, bisher erfolglos.

Mittlerweile stoße ich extrem an meine emotionalen und körperlichen Grenzen. Da mein Körper stark auf psychische Belastungen reagiert, verstärken sich meine Beschwerden von Monat zu Monat immer mehr. Hauptproblem sind die heftigen PMS-Symptome, die etwa eine Woche vor der Periode losgehen. Die sind mittlerweile so heftig, dass ich mich tagelang krank fühle, Stimmungstechnisch total am Boden bin und mich am liebsten nur verkriechen würde. Als Höhepunkt dieser Misere hat mich bisher jedes mal eine sehr starke und sehr schmerzhafte Menstruationsblutung erwartet. Zweimal hat es sich so angefühlt, als würde ein befruchtetes Ei abgehen (sehr heftige Blutung und starke Verlustgefühle). Das zehrt extrem an meinen Nerven und steigert jedes mal die Angst vor dem nächsten Zyklus.

Habe ich PMS und Periode dann überstanden, überraschen mich in unregelmäßigen Abständen undefinierbare Zwischenblutungen, schockierende Gewebeklumpen oder Unterleibsschmerzen.

Positive Gedanken sind wichtig, das ist mir sehr bewusst. Aber momentan schaffe ich es kaum, einen positiven Gedanken zu fassen. Das wiederum sehe ich als mein Versagen, meinen Fehler und könnte mich dafür strafen.

Unterstützung von Seiten meines Mannes empfinde ich kaum. Er ist ein sehr liebevoller Partner und Papa, aber mit meinen starken Gefühlen und Gedanken weiß er nicht umzugehen. Meist verstärkt er mit seinen unbedarften Aussagen mein Leid zusätzlich.

Momentan fühle ich mich einfach nur allein und unverstanden, schaffe es nicht aus der Negativspirale herauszukommen und weiß nicht mehr weiter...

Was hat euch in den Phasen der Mutlosigkeit geholfen?
Wie habt ihr euren Männern vermittelt, was in euch vorgeht?
Was hat euch gegen PMS geholfen?

lichen Dank schon jetzt für's Zeitnehmen und Antworten!

Lieben Gruß

Lina
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  #2  
Alt 04.09.2016, 14:14
Benutzerbild von antje67
antje67 antje67 ist offline
Mamutschka
 
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Hallo Lina,

hm...hast du mal deine Hormone bestimmen lassen?

Lies mal hier:
http://www.hormonselbsthilfe.de/them...?a=172&level=1

Lieber Gruss
Antje
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  #3  
Alt 04.09.2016, 16:14
Zwergal Zwergal ist offline
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Hallo Antje,

danke dir für deine Antwort und den Link-Tipp!

Mein ehemaliger Frauenarzt hat die wichtigsten Hormone getestet, aber nichts auffälliges gefunden. Außer dass der Progesteron-Wert grenzwertig niedrig war.

Deswegen nehme ich seit einigen Zyklen Progestan (1x2 oral ein). Außerdem im 3. Zyklus Mönchspfeffer und seit dieser Woche trinke ich noch zusätzlich den Nestreinigungstee... Eigentlich müsste sich also langsam eine Besserung einstellen. Vielleicht bin ich auch einfach zu ungeduldig, aber dieses ewige auf und ab belastet einfach sehr.

Mein neuer Frauenarzt bietet auch TCM-Behandlung an. Vielleicht probiere ich es mal damit...

Lieben Gruß

Lina
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  #4  
Alt 04.09.2016, 16:54
Benutzerbild von antje67
antje67 antje67 ist offline
Mamutschka
 
Registriert seit: 27.03.2005
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Beiträge: 849
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liebe lina,

ich würde progestan eher vaginal nehmen....da nimmt der körper mehr auf
als wenn es erst noch über den magen-darm-trakt geht.

TCM ist auch super, mir hat mein akupunkteur sehr geholfen als ich nach dem abstillen
in ein totales energieloch fiel....

liebe grüsse
antje
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  #5  
Alt 04.09.2016, 21:12
LoreLore LoreLore ist offline
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Beiträge: 193
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Liebe Lina,

Ich wollte auch spontan dazu raten Progestan vaginal zu nehmen. Ich habe es nach der ICSI so genommen und der Prof in der Uniklinik hat mich explizit davor gewarnt es oral zu nehmen, weil da viel mehr Nebenwirkungen wie Müdigkeit auftreten. Ist allerdings eine elendig Schmiererei..

Ich hatte in meiner langen Kinderwunschzeit (6 Jahre) auch zwischendurch heftige Probleme mit PMS zusammen mit zu kürzen Zyklen. Das würde immer schlimmer je mehr ich mich in den Kinderwunsch hineingesteigert hatte. Meine Hormone waren völlig normal, aber mein Körper hat trotzdem verrückt gespielt. Geholfen hat mir nur gelassener zu werden.

Liebe Grüße,
Lore
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  #6  
Alt 08.09.2016, 12:58
Zwergal Zwergal ist offline
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Registriert seit: 01.09.2016
Ort: Unterfranken
Beiträge: 3
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Liebe Antje, Liebe Lore,

vielen Dank für eure Antworten! Da ich dachte, ich bekommen bei jeder Antwort eine Benachrichtigung, habe ich sie erst jetzt gesehen...

@antje67: Akkupunktur wär auf jeden Fall auch etwas, was ich probieren möchte, danke für den Tipp! Nach meiner ersten SS hatte ich auch ein extremes "Energieloch". Gut zu wissen, dass es in so einem Fall auch gut helfen kann!

@LoreLore: Zunächst mal freue ich mich für dich, dass deine Kinderwunschzeit ein glückliches Ende genommen hat
Was hat dir geholfen auf dem Weg zum gelassen werden?
Was hieß in deinem Fall verkürzter Zyklus? Hatte das einen Einfluss auf den Zeitpunkt des Eisprungs? Ich bilde mir nämlich immer ein, meinen Eisprung sehr zuverlässig zu spüren (+ Anzeichen wie Unterleibsziehen und Schleim). Aber vielleicht täusche ich mich ja auch und wir üben fleißig am Eisprung vorbei? Diesen Verdacht hatte ich auf jeden Fall schon öfter...

Progestan werde ich ab jetzt vaginal einnehmen. Der verschreibende FA hatte mir damals geraten die Tabletten oral kurz vor dem Schlafengehen zu nehmen. Vielleicht auch, weil meine Scheidenflora so instabil ist.

Liebe Grüße
Lisa
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Stichworte
mutlosigkeit, partner, pms, starke blutung

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