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  #1  
Alt 18.06.2015, 21:42
Benutzerbild von SoniSummer
SoniSummer SoniSummer ist offline
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Registriert seit: 18.06.2015
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Unglücklich Endometriose und nun

Habe vor ca. einem Jahr die Diagnose Endometriose bekommen. Linker Eileiter zu und der recht nach 2. Bauchspiegelung durchläßig mit Einschränkung (Verklebung/Verwachsung)... sind es nun Verwachsungen oder Verklebungen durch die Endometriose, man kommt mit all dem so durcheinander und weiß, leider noch nicht mal gefühlt was los ist.
Bin seid April bei einer Heilpraktikerin, welche ich mir auch unter dem Aspekt der Frauenmassage (Birgit Zart) ausgewählt habe. Zumindest hat sie einige Sachen aufgedeckt, wie Vitamin D Mangel und super hohe Testosteron, Estriadol, Cortisolwerte (so hohe Werte hatte sie noch bei keiner Patientin).
Im Dezember 2014 hatte ich einen Abort mit unklarem Sitz der Schwangerschaft, seitdem geht nichts mehr.... Ich fühle mich gut bei meiner Heilpraktikerin, jedoch plagen mich die Zweifel, was man denn genau gegen Verwachsungen machen kann... hat da jemand schon Erfahrung oder fehlt es mir nur an Geduld... Diagnoseschock? Zu lange die Pille genommen?
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  #2  
Alt 25.06.2015, 08:42
Saaby Saaby ist offline
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Liebe Soni,

gib dir ein bisschen Zeit, um das zu Verarbeiten. Ich habe auch vor einigen Jahren die Diagnose Endometriose erhalten. Ich habe außer ein paar Herden zwar keine Verklebungen, aber ich kann deinen Schock nachvollziehen.
Ich hatte dazu noch einen sehr unsensiblen Arzt, der mir allerhand Dinge an den Kopf knallte, die ich gar nicht erzählen mag, weil du sonst nur Panik bekommst.

Wenn man sich aber ein bisschen gesammelt hat, kann man sich zu dem Thema einlesen. Leider kann ich dir zu den Verklebungen nichts sagen. Auch ich habe gehardert, ob es gut war die Pille dann zu nehmen, aber letztlich ist das in meinen Augen das einzig Sinnvolle, wenn man nicht direkt versuchen möchte schwanger zu werden. eine Wechseljahrtherapie kam für mich nicht in Frage und eine Schwangerschaft damals auch noch nicht. Damit hast du mit der Pille eigentlich alles richtig gemacht, denn sie hemmt (bzw. kann) durch das Vortäuschen einer Schwangerschaft das Wachstum der Endometriose.
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  #3  
Alt 26.06.2015, 00:10
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SoniSummer SoniSummer ist offline
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Liebe Saaby,

erstmal danke für deine Antwort. Im ersten Teil ist von meiner Seite aus nicht so deutlich beschrieben worden, dass ich einen Kinderwunsch habe und ich deshalb die Pille nicht mehr nehme. Auch erst nach dem Absetzen der Pille kam erst die Diagnose.
Ich hätte so gerne ein Kind, das die Diagnose und das Nichtgelingen einen ja regelrecht zermürbt, besonders nach einer Fehlgeburt, kann fast jeder hier nachvollziehen.
Bei meinem Mann ist alles in Ordnung und er versucht was geht, um mir beizustehen.
Im Septemeber 2015 ist eine Refetiliesierung geplant und ein wenig hader ich noch mit mir, ob es der richtige Weg ist. Jedoch bin ich im Juli 37 JAhre und möchte nicht hinterher nicht sagen, dass ich es nicht versucht hätte... .. Ich bin so zwischen "NAtur" hab Geduld und Schulmedizin hin und her gerissen..
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  #4  
Alt 26.06.2015, 07:44
Saaby Saaby ist offline
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Puh. Ich kann deine Sorgen nachvollziehen. Fühl dich erst einmal lieb gedrückt!
Aber lass dich nicht verrückt machen. Mir hilft es, wenn ich mir immer wieder sage, dass die Situation so ist wie sie ist, auch wenn es mir nicht gefällt und ich ggf. nur etwas ändern kann, wenn ich einen klaren Kopf habe.
Das ist verdammt schwer, aber irgendwann wird man wieder ruhiger.

Ich kenne mich mit der Thematik nicht aus, aber diese Refertilisierung hört sich nicht ganz ohne an. Bis September geht ja noch ein bisschen Zeit vorbei. Solange kannst du dich sammeln.
Darf ich fragen, ob auch eine künstliche Befruchtung in Frage käme und warum die Ärzte dir zu dem anderen Weg raten?
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  #5  
Alt 28.06.2015, 15:06
margit1 margit1 ist offline
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Liebe Soni,

ich hatte mal den Verdacht auf Endometriose, die Verwachsungen hatten dann aber eine andere Ursache. Mir haben in dieser Zeit Wickel mit grüner Mineralerde sehr gut getan (der Tipp kam aus dem Buch: Frauenheilbuch von Frau Dr. Fischer), das hat sehr gut gegen Schmerzen im Unterbauch geholfen. Mir hat auch die Homöopathie gut getan, ich hatte damals eine Frauenärztin aufgesucht, die auch Homöopathin war. Das war super. Ich habe mich damals auch für andere alternative Therapiemöglichkeiten interessiert und die beiden Websites gut gefunden:

http://www.das-gesundheitsportal.com...ometriose.html

http://www.netzwerk-frauengesundheit...erzen-quaelen/


Ich drücke Dir fest die Daumen, dass es Dir bald wieder gut geht.

Liebe Grüße
Margit
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Stichworte
endometriose, heilpraktikerin, verwachsung

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