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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Homöopathische Hilfe bei Bauchspiegelung


Hilke72
06.05.2005, 14:53
Hallo ihr Lieben,

ich bräuchte mal einen Rat von den Homöopathie-Expertinnen unter euch. Da ich Ende Mai nun wohl doch eine Bauchspiegelung (Entfernung einer Zyste und Sanierung wegen Endometriose) durchführen lassen muß/will, würde ich die Heilung gerne homöopathisch unterstützen. Welche Mittel wären da denn angezeigt? Vermutlich ähnliche Mittel wie bei der Erstversorgung?

Ich habe schon Nux und Aconitum (beides in C1000) im November/Dezember 2004 genommen.....soll ich dann nach dem Eingriff die Mittelgaben noch einmal wiederholen? Und in welcher Potenz?

Ach so, hat vielleicht noch jemand einen Tipp, wie man Verwachsungen vorbeugen kann? Ich weiß nicht, ob ich dazu tendiere, Verwachsungen zu bilden, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Liebe Grüße, Danke für die Hilfe und allen ein schönes Wochenende,
Hilke

anja_1
06.05.2005, 17:46
Hallo Hilke,

ich bin zwar keine richtige Homöopathieexpertin, kann Dir aber soviel sagen, daß Du mit Nux vomica zur Ausleitung der ganzen Chemie der Narkose usw. gut beraten bist. Zur Wundheilung glaube ich Arnica, Calendula oder Chamomilla angesagt.

Ich selber hatte am Dienstag eine Laproskopie zwecks Zystenentfernung und habe dabei sehr gute Erfahrung mit Lefax zur Entblähung der Gase gemacht. Ist zwar nix homöopathisches, aber ich kam so fast ohne Schmerzmittel um die Runden.

Der Weg ist das Ziel!

Anja

Hilke72
09.05.2005, 12:12
Liebe Anja,

erst einmal herzlichen Dank für deine Antwort. Biggi hat ja noch mal die homöopathischen Mittel gesondert ins Forum reingestellt.
Deine Idee mit dem Lefax finde ich gut !!! Kommt gleich auf meine Einkaufsliste. Ich hatte vor 5 Jahren schon einmal eine diagnostische Bauchspiegelung und da waren die Schmerzen von dem Gas im Bauch sehr unangenehm.
Ich habe gerade noch einmal in dein Profil geguckt......dann mußtest du die Zyste anscheinend doch operieren lassen. Ich habe ja auch immer noch gehofft, daß ich um die OP drum herum kommen, aber nach den Schmerzen in der letzten Nacht zu urteilen, ist "meine" Zyste bestimmt nicht auf dem Weg zu schrumpfen. Da die Hoffnung ja bekanntlich zu letzt stirbt, werde ich kurz vor dem OP-Termin die Zyste aber noch einmal kontollieren lassen.....also Daumen drücken ;-)

Ich hoffe, daß du den Eingriff gut überstanden hast und das sich jetzt keine Zyste mehr, sondern ganz schnell ein Bauchbewohner bei dir breit macht.

Alles Liebe,
Hilke

anja_1
13.05.2005, 15:32
Hallo liebe Hilke,

das Lefax bekommst Du eigentlich auf Wunsch im Krankenhaus. Ich bekam es sogar automatisch am Tag vor der Operation schon zur Operationsvorbereitung.

Danke auch für den Tip mit dem Wobenzym, ich habe mich da mal durchgegoogelt, hört sich auf jeden Fall sehr interessant an. Ich werde meinem Körper nach all den Strapazen und Holzhammermethoden, die ich ihm zugemutet habe vollkommen auf seine Selbstheilungskräfte, bzw. unterstützt durch die Homöopathie vertrauen.
Die OP habe ich soweit sehr gut überstanden, darüber bin ich sehr froh, denn auf jeden Fall wurde mir ein großes Stück Ballast genommen, da mich die Zyste doch sehr belastet hat. Jetzt fühle ich mich "rundumerneuert", vergleiche mich sarkastischerweise mit einem Auto was halt mal reparaturbedürftig war;-)
Heute bei der Nachkontrolle sah auch alles gut aus, die Zysten sind weg! Alles neu macht der Mai;-) Jetzt genieße ich noch die restlichen Tage, die ich krankgeschrieben bin und relaxe bei hoffentlich schönen Wetter auf dem Balkon, oder bei gemütlichen Spaziergängen.

Dir wünsche ich alles erdenklich Gute für Ende Mai, vielleicht hast Du ja das Glück, daß Deine Zyste bei der Voruntersuchung schon gar nicht mehr da ist und Du gleich wieder heim darfst! Meine Däumchen sind gedrückt :)

Der Weg ist das Ziel!

Anja