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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wochenende mit drei jungen Müttern


Cordula
30.03.2005, 17:09
Ihr Lieben,

Freitag bis Sonntag fahre ich mit meinen drei besten alten Schulfreundinnen weg. Eigentlich müßte ich hibbelig sein, der Sache entgegenfiebern, mich tierisch freuen. War sonst immer so, diesmal nicht.

Ich fühle mich so ausgeschlossen. Die drei haben zusammen fünf Kinder im gleichen Alter (1-3) und reden eigentlich nur über diese.

Wir wohnen Hunderte von km auseinander und waren früher eng befreundet und haben früher viel telefoniert, aber seit die drei Mütter sind, haben sie an nichts anderem mehr Interesse und für nichts Zeit.

Versteht mich nicht falsch, ich mag deren Kinder und spiele ausgiebig damit, wenn ich sie sehe (selten). Dann sind die Kinderthemen auch verständlich. Aber wenn die Kinder nicht dabei sind, gehen mir die Themen ganz schön auf die Nerven. Denn es geht meist darum, wie nervig die Kinder sind. Krankheiten, Kindergarten, Tagesmütter, Milchpulver, Windeln etc und dann gern mal wieder Krankheiten. Ich nehme diese Themen sehr ernst und finde sie wichtig und spreche auch immer mit ihnen darüber, wenn sie jemand zum Reden brauchen. Aber wenn sie zusammen sind, brauchen sie mich eben gerade nicht. Damit das nicht so auffällt, fragen sie mich nach Erfahrungen mit meinen Neffen und Nichten.

Wenn wir uns mit Anhang treffen, spreche ich teilweise viel mehr mit den Männern, die obwohl sie alle sehr an ihren Kindern hängen, ein breiteres Spektrum an Themen haben, oder spiele eben mit den Kindern. Aber jetzt nur mit den dreien? Ich habe gerade mit einer telefoniert: 4 von 5 Kindern haben Bronchitis, also ist unsere Unterhaltung am WE gesichert :-(

Nichts was ich sage oder tue, scheint noch interessant zu sein, außer vielleicht wann wir endlich Kinder bekommen. Und nicht, weil es schön ist, Kinder zu haben, nö, ist ja nervig und anstrengend, kann ich mir sowieso nicht vorstellen, sondern weil dann verdammt noch mal keiner mehr vom Pampers-Thema ablenkt.

Eben habe ich mir zum wiederholten Male Biggis "Sag Ja zum Kinderwunsch" durchgelesen. Aber mir fehlt dennoch der Mut.

Wenn ich von meinen Problemen mit der Jobsuche berichte, heißt es nur: Dann sieh halt zu, daß Du endlich ein Kind bekommst. Meine Sorgen interessieren dann nicht. Das macht mich dann immer so trotzig, daß ich gar keine Lust mehr habe, von unserem Kinderwunsch zu berichten. Sie wissen, daß wir Kinder wollen, aber nicht, daß es bisher nicht geklappt hat.

Natürlich sind deren Kinder ausnahmslos im ersten Anlauf entstanden, etwas anderes können sie sich auch nicht vorstellen.

So kann das doch nicht gemeint sein mit dem Kind im Mittelpunkt?? Bei denen stehen doch dann nicht die Kinder im Mittelpunkt, sondern ihre eigenen Probleme und irgendwelche logistische Dinge.

Die Mütter hier im Forum sind so ganz anders, das zeigt mir doch, daß man nicht notwendigerweise so völlig unsensibel werden muß.

Was für Erfahrungen habt Ihr denn damit gemacht, solchen völlig kindfixierten Menschen von Eurem Kinderwunsch zu berichten?

Ich befürchte, dann wird nur aus Mitleid mal das Thema gewechselt, ich will es aber aus echtem Interesse an mir und meinem Leben. Und dann will ich die dummen Tips wie "Ihr müßt Euch einfach entspannen" einfach nicht hören.

Wer hat noch solche Leute um sich herum? Wie macht Ihr das?

Und nochmal: ich kritisiere nicht Mütter pauschal und lehne schon gar keine Kinder ab. Im Gegenteil, das sind, soweit ich sie kenne, ganz wunderbare Kinder, aber um die geht es meist nicht, sondern wo sie geparkt werden.

Liebe, traurige Grüße, Cordula

Cordula
30.03.2005, 17:09
Ihr Lieben,

Freitag bis Sonntag fahre ich mit meinen drei besten alten Schulfreundinnen weg. Eigentlich müßte ich hibbelig sein, der Sache entgegenfiebern, mich tierisch freuen. War sonst immer so, diesmal nicht.

Ich fühle mich so ausgeschlossen. Die drei haben zusammen fünf Kinder im gleichen Alter (1-3) und reden eigentlich nur über diese.

Wir wohnen Hunderte von km auseinander und waren früher eng befreundet und haben früher viel telefoniert, aber seit die drei Mütter sind, haben sie an nichts anderem mehr Interesse und für nichts Zeit.

Versteht mich nicht falsch, ich mag deren Kinder und spiele ausgiebig damit, wenn ich sie sehe (selten). Dann sind die Kinderthemen auch verständlich. Aber wenn die Kinder nicht dabei sind, gehen mir die Themen ganz schön auf die Nerven. Denn es geht meist darum, wie nervig die Kinder sind. Krankheiten, Kindergarten, Tagesmütter, Milchpulver, Windeln etc und dann gern mal wieder Krankheiten. Ich nehme diese Themen sehr ernst und finde sie wichtig und spreche auch immer mit ihnen darüber, wenn sie jemand zum Reden brauchen. Aber wenn sie zusammen sind, brauchen sie mich eben gerade nicht. Damit das nicht so auffällt, fragen sie mich nach Erfahrungen mit meinen Neffen und Nichten.

Wenn wir uns mit Anhang treffen, spreche ich teilweise viel mehr mit den Männern, die obwohl sie alle sehr an ihren Kindern hängen, ein breiteres Spektrum an Themen haben, oder spiele eben mit den Kindern. Aber jetzt nur mit den dreien? Ich habe gerade mit einer telefoniert: 4 von 5 Kindern haben Bronchitis, also ist unsere Unterhaltung am WE gesichert :-(

Nichts was ich sage oder tue, scheint noch interessant zu sein, außer vielleicht wann wir endlich Kinder bekommen. Und nicht, weil es schön ist, Kinder zu haben, nö, ist ja nervig und anstrengend, kann ich mir sowieso nicht vorstellen, sondern weil dann verdammt noch mal keiner mehr vom Pampers-Thema ablenkt.

Eben habe ich mir zum wiederholten Male Biggis "Sag Ja zum Kinderwunsch" durchgelesen. Aber mir fehlt dennoch der Mut.

Wenn ich von meinen Problemen mit der Jobsuche berichte, heißt es nur: Dann sieh halt zu, daß Du endlich ein Kind bekommst. Meine Sorgen interessieren dann nicht. Das macht mich dann immer so trotzig, daß ich gar keine Lust mehr habe, von unserem Kinderwunsch zu berichten. Sie wissen, daß wir Kinder wollen, aber nicht, daß es bisher nicht geklappt hat.

Natürlich sind deren Kinder ausnahmslos im ersten Anlauf entstanden, etwas anderes können sie sich auch nicht vorstellen.

So kann das doch nicht gemeint sein mit dem Kind im Mittelpunkt?? Bei denen stehen doch dann nicht die Kinder im Mittelpunkt, sondern ihre eigenen Probleme und irgendwelche logistische Dinge.

Die Mütter hier im Forum sind so ganz anders, das zeigt mir doch, daß man nicht notwendigerweise so völlig unsensibel werden muß.

Was für Erfahrungen habt Ihr denn damit gemacht, solchen völlig kindfixierten Menschen von Eurem Kinderwunsch zu berichten?

Ich befürchte, dann wird nur aus Mitleid mal das Thema gewechselt, ich will es aber aus echtem Interesse an mir und meinem Leben. Und dann will ich die dummen Tips wie "Ihr müßt Euch einfach entspannen" einfach nicht hören.

Wer hat noch solche Leute um sich herum? Wie macht Ihr das?

Und nochmal: ich kritisiere nicht Mütter pauschal und lehne schon gar keine Kinder ab. Im Gegenteil, das sind, soweit ich sie kenne, ganz wunderbare Kinder, aber um die geht es meist nicht, sondern wo sie geparkt werden.

Liebe, traurige Grüße, Cordula

Cloudy
30.03.2005, 17:45
Liebe Cordula,

eigentlich bin ich hier nur stille Mitleserin - meine Haupttätigkeit liegt leider derzeit im Trauerforum. Aber die von Dir beschriebene Situation kenne ich zur Genüge.

Einen alles lösenden Supertipp kann ich Dir leider auch nicht geben.
Ich bin in letzter Zeit nämlich den traurigen Weg des Rückzugs aus solchen Gruppen gegangen. Aus folgendem Grund:

Viele (nicht ALLE!) Mütter, die ihr Kind im "ersten Anlauf",
wie Du schreibst, bekommen haben, oder Mütter von angeblichen
"Tropi-Kindern" können sich überhaupt nicht vorstellen,
was es bedeutet, 6 Jahre oder länger auf ein Kind zu warten.
Monat für Monat diese Niederlage zu verkraften.
Und den anderen bei ihrem Glück (oder Gejammer) zuzusehen.

Und leider bekommt man, wenn man sich öffnet, auch oft (natürlich auch nicht immer) saublöde Kommentare.

"Ihr müsst Euch nur mal richtig entspannen, dann wird das schon..."
(haha, sehr lustig. ich bin halt so verkrampft...)

oder

"Nimm doch mal Mönchspfeffer, ich war sofort schwanger..."
(toll. aber vielleicht wärst du auch ohne sofort schwanger geworden? und hast du eine ahnung, was ich schon alles probiert habe?)

oder mein Favorit von einfühlsamen Männern:

"soll ich Euch mal zeigen, wie das geht...?"
(ohne worte...)

Es reicht meines Erachtens dann nicht, einfach zu sagen "ich hätte ja auch gerne Kinder". Das verstehen viele auch gar nicht als quälenden Kinderwunsch.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Aussenstehende dann denken, man hätte "prinziell irgendwann einmal" gerne Kinder, aber noch gar nicht im Moment... Um Verständnis zu erhalten, muss man dann tatsächlich in allen Einzelheiten schildern, wie quälend es ist, was man nicht schon alles versucht hat etc.

Ob Du Dich Deinen alten Schulfreundinnen derart öffnen möchtest,
muss Du selbst entscheiden. Es könnte Euer Verhältnis zueinander entscheidend verbessern und vertiefen.
Die Gespräche auf eine andere Ebene lenken.

Das Gemeine daran ist aber eben, dass ich mich als "Kinderlose" zwischen diesen "fruchtbaren Müttern" oft als Frau zweiter Klasse fühle. Als ob man einen Makel hätte.

Und übrigens: Den Tipp "dann krieg halt ein Kind", wenn man erzählt, dass der Job unbefriedigend ist, den finde ich mehr als armselig.
Ist das nicht traurig, wenn man ein Kind bekäme, nur um nicht mehr arbeiten gehen zu müssen?

Vielleicht passen diese Freundinnen aber einfach im Moment nicht oder nicht mehr zu Deinem Leben? Auch darüber müsstest Du vielleicht einmal nachdenken. Nicht von ungefähr ändert sich bei den allermeisten Menschen der Freundeskreis, wenn sie Eltern werden.
Deinen Freundinnen geht es vermutlich mit Dir genauso. Vielleicht denken sie auch "jetzt kommt die wieder mit ihrem Job an", weil sie das gar nicht mehr so nachvollziehen können, wie es war, als sie noch gearbeitet haben? Wer weiß?

Ich drücke Dir die Daumen, dass das Treffen vielleicht doch viel netter wird als Du jetzt befürchtest. Und wenn nicht: Hier hast Du ja viele Frauen, die Deine Situation verstehen und wo Du Dich auslassen kannst...

Liebe Grüße
Claudia mit *Böhnchen im Herzen

Cloudy
30.03.2005, 17:45
Liebe Cordula,

eigentlich bin ich hier nur stille Mitleserin - meine Haupttätigkeit liegt leider derzeit im Trauerforum. Aber die von Dir beschriebene Situation kenne ich zur Genüge.

Einen alles lösenden Supertipp kann ich Dir leider auch nicht geben.
Ich bin in letzter Zeit nämlich den traurigen Weg des Rückzugs aus solchen Gruppen gegangen. Aus folgendem Grund:

Viele (nicht ALLE!) Mütter, die ihr Kind im "ersten Anlauf",
wie Du schreibst, bekommen haben, oder Mütter von angeblichen
"Tropi-Kindern" können sich überhaupt nicht vorstellen,
was es bedeutet, 6 Jahre oder länger auf ein Kind zu warten.
Monat für Monat diese Niederlage zu verkraften.
Und den anderen bei ihrem Glück (oder Gejammer) zuzusehen.

Und leider bekommt man, wenn man sich öffnet, auch oft (natürlich auch nicht immer) saublöde Kommentare.

"Ihr müsst Euch nur mal richtig entspannen, dann wird das schon..."
(haha, sehr lustig. ich bin halt so verkrampft...)

oder

"Nimm doch mal Mönchspfeffer, ich war sofort schwanger..."
(toll. aber vielleicht wärst du auch ohne sofort schwanger geworden? und hast du eine ahnung, was ich schon alles probiert habe?)

oder mein Favorit von einfühlsamen Männern:

"soll ich Euch mal zeigen, wie das geht...?"
(ohne worte...)

Es reicht meines Erachtens dann nicht, einfach zu sagen "ich hätte ja auch gerne Kinder". Das verstehen viele auch gar nicht als quälenden Kinderwunsch.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Aussenstehende dann denken, man hätte "prinziell irgendwann einmal" gerne Kinder, aber noch gar nicht im Moment... Um Verständnis zu erhalten, muss man dann tatsächlich in allen Einzelheiten schildern, wie quälend es ist, was man nicht schon alles versucht hat etc.

Ob Du Dich Deinen alten Schulfreundinnen derart öffnen möchtest,
muss Du selbst entscheiden. Es könnte Euer Verhältnis zueinander entscheidend verbessern und vertiefen.
Die Gespräche auf eine andere Ebene lenken.

Das Gemeine daran ist aber eben, dass ich mich als "Kinderlose" zwischen diesen "fruchtbaren Müttern" oft als Frau zweiter Klasse fühle. Als ob man einen Makel hätte.

Und übrigens: Den Tipp "dann krieg halt ein Kind", wenn man erzählt, dass der Job unbefriedigend ist, den finde ich mehr als armselig.
Ist das nicht traurig, wenn man ein Kind bekäme, nur um nicht mehr arbeiten gehen zu müssen?

Vielleicht passen diese Freundinnen aber einfach im Moment nicht oder nicht mehr zu Deinem Leben? Auch darüber müsstest Du vielleicht einmal nachdenken. Nicht von ungefähr ändert sich bei den allermeisten Menschen der Freundeskreis, wenn sie Eltern werden.
Deinen Freundinnen geht es vermutlich mit Dir genauso. Vielleicht denken sie auch "jetzt kommt die wieder mit ihrem Job an", weil sie das gar nicht mehr so nachvollziehen können, wie es war, als sie noch gearbeitet haben? Wer weiß?

Ich drücke Dir die Daumen, dass das Treffen vielleicht doch viel netter wird als Du jetzt befürchtest. Und wenn nicht: Hier hast Du ja viele Frauen, die Deine Situation verstehen und wo Du Dich auslassen kannst...

Liebe Grüße
Claudia mit *Böhnchen im Herzen

monikab
30.03.2005, 18:01
Liebe Cordula,

ich kann Dich wirklich gut verstehen. (auch wenn Dir das nicht weiterhilft)

Ich möchte da gerne noch etwas anhängen. Wir haben letztens Freunde getroffen. Sie im 9. Monat schwanger und ich, naja, halt noch ganz euphorisch mit meinem kleinen Bauchbewohner. Trotzdem, nach diesem Abend sagte ich zu meinem Mann, daß ich den Kontakt einschränken möchte, weil ich das nicht aushalte, daß DIE GANZE ZEIT über Kinder gesprochen wird - die noch nicht einmal da sind. Es war wirklich nicht möglich ein anderes Thema anzuschneiden, sofort wurde wieder auf das Kinderthema umgelenkt.

Wirklich, ich vestehe das nicht, ist die Welt rund herum gestorben, bloß weil man schwanger ist? Wenn selbst MIR das zuviel wird, obwohl wir ja hier alle hart dran arbeiten endlich schwanger zu werden?

Oder sind wieder einmal WIR die Unverständigen, die es nicht akzeptieren können, daß ein Kind ein 24 Stunden Job ist - auch wenn es noch nicht da ist?

Was rennt da schief?

Jedenfalls, Cordula, danke für Dein posting, es baut zu sehen, daß man die einzige ist, die sich damit wohl fühlt.

Liebe Grüße
Monika

monikab
30.03.2005, 18:01
Liebe Cordula,

ich kann Dich wirklich gut verstehen. (auch wenn Dir das nicht weiterhilft)

Ich möchte da gerne noch etwas anhängen. Wir haben letztens Freunde getroffen. Sie im 9. Monat schwanger und ich, naja, halt noch ganz euphorisch mit meinem kleinen Bauchbewohner. Trotzdem, nach diesem Abend sagte ich zu meinem Mann, daß ich den Kontakt einschränken möchte, weil ich das nicht aushalte, daß DIE GANZE ZEIT über Kinder gesprochen wird - die noch nicht einmal da sind. Es war wirklich nicht möglich ein anderes Thema anzuschneiden, sofort wurde wieder auf das Kinderthema umgelenkt.

Wirklich, ich vestehe das nicht, ist die Welt rund herum gestorben, bloß weil man schwanger ist? Wenn selbst MIR das zuviel wird, obwohl wir ja hier alle hart dran arbeiten endlich schwanger zu werden?

Oder sind wieder einmal WIR die Unverständigen, die es nicht akzeptieren können, daß ein Kind ein 24 Stunden Job ist - auch wenn es noch nicht da ist?

Was rennt da schief?

Jedenfalls, Cordula, danke für Dein posting, es baut zu sehen, daß man die einzige ist, die sich damit wohl fühlt.

Liebe Grüße
Monika

julia00
30.03.2005, 18:34
Liebe Cordula,

och Mensch, ich kann dich so gut verstehen. Bei mir im Freundeskreis sieht es genauso aus. Meine liebsten und engsten Freundinnen haben alle 2 Kinder. Es schmerzt, dass sie sich so peu à peu mit ihren täglichen Sorgen und Problemen immer mehr von einem entfernen. es wäre doch so schön gewesen das auch teilen zu können.
Manchmal kann ich dieses " sich ausgeschlossen fühlen" nicht ertragen. Dann will ich sie und ihre Kinder nicht sehen. Wenn wir dann trotzdem zusammentreffen, klebe ich an den Kindern und sie an mir.
Nach einem Weihnachtstreffen mit 15 Frauen, davon 12 Müttern inkl. 2 Neugeborenen hatte ich die Nase voll.
Es gab die Gruppe "Alleinerziehende Mütter", "stillende Mütter", "Krippen-Kinder-Mütetr" und ich konnte mir aussuchen, welches Thema mich am meisten interessierte.
Eine Mutter-Freundin hatte Mitleid, sie fand das selbst ganz schrecklich, dass es KEIN anderes Thema gab. Diese Spezies ist selten aber es gibt sie!
Ich treffe mich nun mit den Müttern nur noch einzelnd (wenns geht). So halten sich die Themen im Gleichgewicht und ich komme eben auch mal zum Zug.

Aber manchmal geht es eben nicht. Da bin ich einfach nicht in der Stimmung. Einige sensible Mütter merken das und respektieren es.
Sie können ja auch nichts dafür, dass es bei ihnen so schnell geklappt hat.

Nicht wirklich ein toller Ratschlag, aber wenn dir nicht danach ist, würde ich nicht mitfahren oder mal ordentlich auf den Tisch hauen.
"Hallo, kann ich auch mal was erzähle?" (hab ich leider auch noch nicht so geschafft)

Liebe Grüße,
Julia

julia00
30.03.2005, 18:34
Liebe Cordula,

och Mensch, ich kann dich so gut verstehen. Bei mir im Freundeskreis sieht es genauso aus. Meine liebsten und engsten Freundinnen haben alle 2 Kinder. Es schmerzt, dass sie sich so peu à peu mit ihren täglichen Sorgen und Problemen immer mehr von einem entfernen. es wäre doch so schön gewesen das auch teilen zu können.
Manchmal kann ich dieses " sich ausgeschlossen fühlen" nicht ertragen. Dann will ich sie und ihre Kinder nicht sehen. Wenn wir dann trotzdem zusammentreffen, klebe ich an den Kindern und sie an mir.
Nach einem Weihnachtstreffen mit 15 Frauen, davon 12 Müttern inkl. 2 Neugeborenen hatte ich die Nase voll.
Es gab die Gruppe "Alleinerziehende Mütter", "stillende Mütter", "Krippen-Kinder-Mütetr" und ich konnte mir aussuchen, welches Thema mich am meisten interessierte.
Eine Mutter-Freundin hatte Mitleid, sie fand das selbst ganz schrecklich, dass es KEIN anderes Thema gab. Diese Spezies ist selten aber es gibt sie!
Ich treffe mich nun mit den Müttern nur noch einzelnd (wenns geht). So halten sich die Themen im Gleichgewicht und ich komme eben auch mal zum Zug.

Aber manchmal geht es eben nicht. Da bin ich einfach nicht in der Stimmung. Einige sensible Mütter merken das und respektieren es.
Sie können ja auch nichts dafür, dass es bei ihnen so schnell geklappt hat.

Nicht wirklich ein toller Ratschlag, aber wenn dir nicht danach ist, würde ich nicht mitfahren oder mal ordentlich auf den Tisch hauen.
"Hallo, kann ich auch mal was erzähle?" (hab ich leider auch noch nicht so geschafft)

Liebe Grüße,
Julia

antje67
30.03.2005, 23:16
Liebe Cordula,

ich kann dich sooooo gut verstehen.

Aber ich glaube diese Frauen können und
werden dich nicht verstehen.

Deshalb weiss ich nicht ob es Sinn macht ihnen zu
erzählen, dass es bisher bei euch nicht geklappt hat
und was ihr für Höhen und Tiefen mitgemacht habt.

Ich fürchte, dass dich das noch mehr runterzieht,
denn irgendwie ist man dann so in einem Rechtfertigungsmodus
"Alles noch im grünen Bereich"
"....soooo lange üben wir noch gar nicht..."
"was ihr wusstet nicht, dass es in einem Zyklus wahrscheinlicher ist nicht schwanger zu werden als schwanger zu werden"
pipapo

Ich meine das nicht bös wegen der Mütter.
Ich glaub da läuft einfach ein uralter Mutter Code an, gegen den ist man (frau :-) )machtlos, du aber auch die Mütter.

Ganz viele wissen nichts über das Thema unerfüllter
Kinderwunsch. Ich kam mir ziemlich blöde vor meiner
Familie erstmal was über Zahlen, Daten, Fakten zu erzählen.

Versuch es anzunehmen, dass sich die Prioritäten der
drei verschoben haben, sie meinen es nicht böse.

Petra (beim Araber in Würzburg) hatte ja auch berichtet,
dass Mütter ganz schön im Wettkampf miteinander stehen (waaaas, deiner spricht noch nicht?!)
Is ja auch alles nicht so einfach....

Aber du hast ein Anrecht darauf mit gemischten
Gefühlen ins Wochenende zu gehen. Und musst nicht
himmelhochjauchzend sein.

Ich würde dir raten, such dir für DEINE Themen andere liebe
Menschen. Mit einer Freundin kann man toll auf Parties gehen, mit einer anderen Backrezepte austauschen, mit der dritten über die Erfüllung im Beruf reden.....

Ich würde bei den dreien nichts erzwingen wollen, mich an deiner Stelle würde das frustieren.

Weiss nicht habe das Gefühl habe den Kern deines Posting nicht getroffen....

Liebe Grüsse
Antje

Immer die kleinen Freuden aufpicken, bis das grosse Glück kommt. Und wenn es nicht kommt hat man wenigstens die kleinen Glücke gehabt.
Theodor Fontane

antje67
30.03.2005, 23:16
Liebe Cordula,

ich kann dich sooooo gut verstehen.

Aber ich glaube diese Frauen können und
werden dich nicht verstehen.

Deshalb weiss ich nicht ob es Sinn macht ihnen zu
erzählen, dass es bisher bei euch nicht geklappt hat
und was ihr für Höhen und Tiefen mitgemacht habt.

Ich fürchte, dass dich das noch mehr runterzieht,
denn irgendwie ist man dann so in einem Rechtfertigungsmodus
"Alles noch im grünen Bereich"
"....soooo lange üben wir noch gar nicht..."
"was ihr wusstet nicht, dass es in einem Zyklus wahrscheinlicher ist nicht schwanger zu werden als schwanger zu werden"
pipapo

Ich meine das nicht bös wegen der Mütter.
Ich glaub da läuft einfach ein uralter Mutter Code an, gegen den ist man (frau :-) )machtlos, du aber auch die Mütter.

Ganz viele wissen nichts über das Thema unerfüllter
Kinderwunsch. Ich kam mir ziemlich blöde vor meiner
Familie erstmal was über Zahlen, Daten, Fakten zu erzählen.

Versuch es anzunehmen, dass sich die Prioritäten der
drei verschoben haben, sie meinen es nicht böse.

Petra (beim Araber in Würzburg) hatte ja auch berichtet,
dass Mütter ganz schön im Wettkampf miteinander stehen (waaaas, deiner spricht noch nicht?!)
Is ja auch alles nicht so einfach....

Aber du hast ein Anrecht darauf mit gemischten
Gefühlen ins Wochenende zu gehen. Und musst nicht
himmelhochjauchzend sein.

Ich würde dir raten, such dir für DEINE Themen andere liebe
Menschen. Mit einer Freundin kann man toll auf Parties gehen, mit einer anderen Backrezepte austauschen, mit der dritten über die Erfüllung im Beruf reden.....

Ich würde bei den dreien nichts erzwingen wollen, mich an deiner Stelle würde das frustieren.

Weiss nicht habe das Gefühl habe den Kern deines Posting nicht getroffen....

Liebe Grüsse
Antje

Immer die kleinen Freuden aufpicken, bis das grosse Glück kommt. Und wenn es nicht kommt hat man wenigstens die kleinen Glücke gehabt.
Theodor Fontane

juju
30.03.2005, 23:23
Liebe Cordula,

ja, das ist nicht einfach und eine Patentlösung gibt es nicht. Ich
weiß zumindest keine.

Ich werde im Mai vermutlich eine ähnliche Situation haben und mich
mit meinen beiden Freundinnen treffen, die beide vergangenes Jahr
ihr jeweils erstes Kind bekommen haben. Die eine musste selbst einen
längeren Weg zu ihrem Wunschkind gehen, aber die andere ist einfach
so blitzblatz schwanger geworden. Mit der ersten kann ich auch viel
über meinen Kinderwunsch reden und fühle mich auch sehr verstanden.
Die andere weiß meine Geschichte gar nicht so genau.

Und nun besteht die Idee, sich zu dritt zu treffen. Erst war ich
gar nicht so sicher, wie ich das finde und ob ich das gut verkraften
kann, aber ich werde mich darauf einlassen.
Und werde aber nicht den Preis des Schweigens und inneren Leidens bezahlen!!!

Ich weiß nicht, wie es mir gehen wird, wenn ich die beiden mit ihren
Babies mehrere Tage um mich habe.
Vielleicht geht es mir sehr gut, ich bin guten Mutes und kann einfach
die zwei kleinen Babies um mich herum so richtig genießen. Und wenn
nicht, ist der Wunsch nach einen eigenen Kind doch keine Schande, es
ist das Natürlichste auf der Welt und wenn meine beiden Freundinnen,
denen dieser Wunsch gerade erfüllt wurde, das nicht verstehen können
und unsere Freundschaft nicht auch mal Platz für meine eventuelle
Traurigkeit hat, dann ist da irgendwas schief.

Aber ich muss diejenige sein, die diese Offenheit lebt und
praktiziert, ich kann nicht erwarten, dass die anderen damit auf
mich zukommen. Und als mir das klar wurde, ging es mir viel besser
und ich freue mich nun auf unser Treffen (zumindest die meiste Zeit).

Wenn nun schon alles fest gemacht für das kommende Wochenende mit
Deinen Freundinnen, dann ist es sicher schwer, zu sagen, dass Du
nicht fährst. Vielleicht ist dann einfach der offensive Weg der
für dich richtige.

Und es gibt doch zwei Möglichkeiten:
Sie hören Dir auch mal zu (ich rede jetzt über Euern Kinderwunsch,
nicht über Job) und haben Veständnis, sind erstaunt, vielleicht
zunächst betroffen... Aber Du findest Gehör und bist damit
gleichberechtigtes Mitglied Eurer Gruppe.

Oder null Verständnis, schlaue Sprüche, nicht die Fähigkeit,
mal über den eigenen Gartenzaun zu schauen, dann können sie
Dir in Zukunft gestohlen bleiben (entschuldige die harte
Formulierung). Dann, das hat vor mir schon jemand so schön geschrieben,
gehören diese Freundinnen vielleicht einfach nicht mehr in Dein
derzeitiges Leben. Dann hast Du sie wohl auf der Strecke gelassen und
Dich so weiter entwickelt, dass sie da nicht mehr mithalten können!!!
(Entschuldige meinen Sarkasmus, aber manchmal muss das sein!!)

Meine liebe Cordula, lass Dich mal ganz lieb umarmen und morgen
noch etwas mehr. Ich bin hundemüde und muss dringend schlafen.

Herzlichst, julia

juju
30.03.2005, 23:23
Liebe Cordula,

ja, das ist nicht einfach und eine Patentlösung gibt es nicht. Ich
weiß zumindest keine.

Ich werde im Mai vermutlich eine ähnliche Situation haben und mich
mit meinen beiden Freundinnen treffen, die beide vergangenes Jahr
ihr jeweils erstes Kind bekommen haben. Die eine musste selbst einen
längeren Weg zu ihrem Wunschkind gehen, aber die andere ist einfach
so blitzblatz schwanger geworden. Mit der ersten kann ich auch viel
über meinen Kinderwunsch reden und fühle mich auch sehr verstanden.
Die andere weiß meine Geschichte gar nicht so genau.

Und nun besteht die Idee, sich zu dritt zu treffen. Erst war ich
gar nicht so sicher, wie ich das finde und ob ich das gut verkraften
kann, aber ich werde mich darauf einlassen.
Und werde aber nicht den Preis des Schweigens und inneren Leidens bezahlen!!!

Ich weiß nicht, wie es mir gehen wird, wenn ich die beiden mit ihren
Babies mehrere Tage um mich habe.
Vielleicht geht es mir sehr gut, ich bin guten Mutes und kann einfach
die zwei kleinen Babies um mich herum so richtig genießen. Und wenn
nicht, ist der Wunsch nach einen eigenen Kind doch keine Schande, es
ist das Natürlichste auf der Welt und wenn meine beiden Freundinnen,
denen dieser Wunsch gerade erfüllt wurde, das nicht verstehen können
und unsere Freundschaft nicht auch mal Platz für meine eventuelle
Traurigkeit hat, dann ist da irgendwas schief.

Aber ich muss diejenige sein, die diese Offenheit lebt und
praktiziert, ich kann nicht erwarten, dass die anderen damit auf
mich zukommen. Und als mir das klar wurde, ging es mir viel besser
und ich freue mich nun auf unser Treffen (zumindest die meiste Zeit).

Wenn nun schon alles fest gemacht für das kommende Wochenende mit
Deinen Freundinnen, dann ist es sicher schwer, zu sagen, dass Du
nicht fährst. Vielleicht ist dann einfach der offensive Weg der
für dich richtige.

Und es gibt doch zwei Möglichkeiten:
Sie hören Dir auch mal zu (ich rede jetzt über Euern Kinderwunsch,
nicht über Job) und haben Veständnis, sind erstaunt, vielleicht
zunächst betroffen... Aber Du findest Gehör und bist damit
gleichberechtigtes Mitglied Eurer Gruppe.

Oder null Verständnis, schlaue Sprüche, nicht die Fähigkeit,
mal über den eigenen Gartenzaun zu schauen, dann können sie
Dir in Zukunft gestohlen bleiben (entschuldige die harte
Formulierung). Dann, das hat vor mir schon jemand so schön geschrieben,
gehören diese Freundinnen vielleicht einfach nicht mehr in Dein
derzeitiges Leben. Dann hast Du sie wohl auf der Strecke gelassen und
Dich so weiter entwickelt, dass sie da nicht mehr mithalten können!!!
(Entschuldige meinen Sarkasmus, aber manchmal muss das sein!!)

Meine liebe Cordula, lass Dich mal ganz lieb umarmen und morgen
noch etwas mehr. Ich bin hundemüde und muss dringend schlafen.

Herzlichst, julia

Nini
30.03.2005, 23:47
Liebe Cordula,

jetzt steht das Wochenende also vor der Tür? Ich drück Dir erstmal fest die Daumen, dass Deine Freundinnen über den Windelkoller schon hinaus sind und auch mal wieder anderes in der Welt wahrnehmen ;-)

Das ist nämlich meine Erfahrung -deprimiert mich übrigens fast schon mehr- mit jungen Müttern im Freundeskreis: nach der ersten Begeisterung und größten Verunsicherung (was mache ich, wenn das Kind schreit, wie schaffe ich, dass es schläft etc.) kommen auch wieder Alltagsthemen ans Licht, die auch in der Erfahrungswelt von Nicht-Eltern vorkommen ;-) Oft wollen sie gerade was anderes hören, über die Berufswelt, über Politik, Hobby, Kultur, Filme, Bücher, Musik etc. Die sind oft schon genervt, dass ich immer von Kindern rede... }>

Ansonsten, das hab ich Dir sicher schon gesagt, hab ich gute Erfahrungen damit gemacht, mit "offenen Karten" zu spielen und meinen Kinderwunsch mitzuteilen. Einschließlich der Passage über die Vermeidung schulmedizinischer Methoden und bei guten Freundinnen einschließlich dem Hinweis auf das Forum und auf die Kinderseelen, die kommen sollen oder auch wollen. Die meisten Freundschaften vertragen das bisher. Vielleicht denken die "oh je, jetzt dreht sie völlig ab", aber sie haben den Kontakt zu mir aufrecht erhalten :D und bemühen sich, fragen nach, möchten nachvollziehen...

Echt seltsam, ich habe keine Freundinnen, die nicht offen (oder zumindest geduldig genug) sind für Homöopathie und natürliche Wege... hm, also ist es vielleicht doch so, dass manche Freunde nicht passen und drum nicht verstehen?

Ach Cordula, irgendwie kann ich Dir gar nicht helfen, sorry :-(
Dann rate ich Dir einfach: hau auf den Tisch, wenn die Mädels nicht von selbst Feinfühligkeit an den Tag legen! Entweder hast Du sie dann völlig vergrätzt (wäre dann nicht so arg schade, oder?) oder sie gehen in sich und nehmen sich Deine Kritik zu Herzen ;-)

Ich denk an Dich, versuche, die Tage zu genießen, wenn es geht ;-)

Liebe Grüße

Nini

Nini
30.03.2005, 23:47
Liebe Cordula,

jetzt steht das Wochenende also vor der Tür? Ich drück Dir erstmal fest die Daumen, dass Deine Freundinnen über den Windelkoller schon hinaus sind und auch mal wieder anderes in der Welt wahrnehmen ;-)

Das ist nämlich meine Erfahrung -deprimiert mich übrigens fast schon mehr- mit jungen Müttern im Freundeskreis: nach der ersten Begeisterung und größten Verunsicherung (was mache ich, wenn das Kind schreit, wie schaffe ich, dass es schläft etc.) kommen auch wieder Alltagsthemen ans Licht, die auch in der Erfahrungswelt von Nicht-Eltern vorkommen ;-) Oft wollen sie gerade was anderes hören, über die Berufswelt, über Politik, Hobby, Kultur, Filme, Bücher, Musik etc. Die sind oft schon genervt, dass ich immer von Kindern rede... }>

Ansonsten, das hab ich Dir sicher schon gesagt, hab ich gute Erfahrungen damit gemacht, mit "offenen Karten" zu spielen und meinen Kinderwunsch mitzuteilen. Einschließlich der Passage über die Vermeidung schulmedizinischer Methoden und bei guten Freundinnen einschließlich dem Hinweis auf das Forum und auf die Kinderseelen, die kommen sollen oder auch wollen. Die meisten Freundschaften vertragen das bisher. Vielleicht denken die "oh je, jetzt dreht sie völlig ab", aber sie haben den Kontakt zu mir aufrecht erhalten :D und bemühen sich, fragen nach, möchten nachvollziehen...

Echt seltsam, ich habe keine Freundinnen, die nicht offen (oder zumindest geduldig genug) sind für Homöopathie und natürliche Wege... hm, also ist es vielleicht doch so, dass manche Freunde nicht passen und drum nicht verstehen?

Ach Cordula, irgendwie kann ich Dir gar nicht helfen, sorry :-(
Dann rate ich Dir einfach: hau auf den Tisch, wenn die Mädels nicht von selbst Feinfühligkeit an den Tag legen! Entweder hast Du sie dann völlig vergrätzt (wäre dann nicht so arg schade, oder?) oder sie gehen in sich und nehmen sich Deine Kritik zu Herzen ;-)

Ich denk an Dich, versuche, die Tage zu genießen, wenn es geht ;-)

Liebe Grüße

Nini

Cornelia
30.03.2005, 23:53
Liebe Cordula,

irgendwie kann ich Dich verstehen, obwohl
ich auch eine Kleinkindmama bin. Allerdings
hat es mich auch immer gestört, daß das Kind
das einzige Thema ist. In Krabbelgruppen
findet man das sehr oft, wahrscheinlich
sind Deine Freundinnen das daher so gewohnt.

Mir hat eine Freundin erzählt, daß es
bei ihr nicht so schnell klappte mit dem
Baby. Das war für mich sehr hilfreich, denn
ich wollte nicht mit blöden Sprüchen nerven
wie "wann ist es denn bei Euch so weit".
Daher konnten wir ganz offen über dieses
Thema reden. Das setzt natürlich Verständnis
und Offenheit auf beiden Seiten voraus.
Ob das bei Dir und Deinen Freundinnen so
ist, weiß ich natürlich nicht. Probier es doch
einfach aus. Vielleicht merkst Du dann
ganz schnell, ob Ihr wirklich befreundet seid
oder einfach nur eine gemeinsame Schulzeit
verbracht habt.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen für Dein
Wochenende. Dein Gefühl wird Dir sicher den
Weg weisen.

Liebe Grüße
Conny

Cornelia
30.03.2005, 23:53
Liebe Cordula,

irgendwie kann ich Dich verstehen, obwohl
ich auch eine Kleinkindmama bin. Allerdings
hat es mich auch immer gestört, daß das Kind
das einzige Thema ist. In Krabbelgruppen
findet man das sehr oft, wahrscheinlich
sind Deine Freundinnen das daher so gewohnt.

Mir hat eine Freundin erzählt, daß es
bei ihr nicht so schnell klappte mit dem
Baby. Das war für mich sehr hilfreich, denn
ich wollte nicht mit blöden Sprüchen nerven
wie "wann ist es denn bei Euch so weit".
Daher konnten wir ganz offen über dieses
Thema reden. Das setzt natürlich Verständnis
und Offenheit auf beiden Seiten voraus.
Ob das bei Dir und Deinen Freundinnen so
ist, weiß ich natürlich nicht. Probier es doch
einfach aus. Vielleicht merkst Du dann
ganz schnell, ob Ihr wirklich befreundet seid
oder einfach nur eine gemeinsame Schulzeit
verbracht habt.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen für Dein
Wochenende. Dein Gefühl wird Dir sicher den
Weg weisen.

Liebe Grüße
Conny

Cordula
31.03.2005, 14:54
Liebe Claudia,

Mensch, Dich hat es ja schlimm getroffen, das tut mir aufrichtig leid. Trotzdem ist es schön, daß Du hier bist und dich mit meinen vergleichsweise kleinen Problemchen befaßt.

Du sprichst mir aus der Seele, ich fühle mich manchmal als Mensch zweiter Klasse. Da kann ich noch so viele Texte wie "Kinderlosigkeit als Makel" verinnerlicht haben. Das trifft mich sehr.

Ja, genau diese Sprüche fürchte ich...

Ich weiß noch nicht, ob und wieweit ich mich öffnen kann und will. Details möchte ich nicht preisgeben.

DANKE!

Liebe Grüße und alles Gute, Cordula

Cordula
31.03.2005, 14:54
Liebe Claudia,

Mensch, Dich hat es ja schlimm getroffen, das tut mir aufrichtig leid. Trotzdem ist es schön, daß Du hier bist und dich mit meinen vergleichsweise kleinen Problemchen befaßt.

Du sprichst mir aus der Seele, ich fühle mich manchmal als Mensch zweiter Klasse. Da kann ich noch so viele Texte wie "Kinderlosigkeit als Makel" verinnerlicht haben. Das trifft mich sehr.

Ja, genau diese Sprüche fürchte ich...

Ich weiß noch nicht, ob und wieweit ich mich öffnen kann und will. Details möchte ich nicht preisgeben.

DANKE!

Liebe Grüße und alles Gute, Cordula

Cordula
31.03.2005, 14:57
Dankeschön, liebe Monika,

gut zu wissen, daß sich andere auch so fühlen.
Ich glaube, ich werde auch viel Gesprächsbedarf haben, wenn ich Mutter bin, aber dann mit anderen Müttern, Vätern, Großmüttern etc., nicht mit jedem und immer...

Alles Gute für Dein kleines Wunder!

Liebe Grüße, Cordula
(früher Carla H)

Cordula
31.03.2005, 14:57
Dankeschön, liebe Monika,

gut zu wissen, daß sich andere auch so fühlen.
Ich glaube, ich werde auch viel Gesprächsbedarf haben, wenn ich Mutter bin, aber dann mit anderen Müttern, Vätern, Großmüttern etc., nicht mit jedem und immer...

Alles Gute für Dein kleines Wunder!

Liebe Grüße, Cordula
(früher Carla H)

Cordula
31.03.2005, 15:51
Liebe Julia,

danke für Deine Meinung.

Nein, nicht mitfahren kommt nicht in Frage. Ich freue mich ja auf meine Freundinnen, nur halt nicht so ungetrübt wie sonst. Auf den Putz hauen? Ja, vielleicht.

Die drei sind mir wichtig. Zu einem anderen Paar haben wir den Kontakt auf ein Minimum beschränkt. Schade um ihn, aber mit ihr ging es gar nicht mehr. Komplette Beschallung über Elternabende in epischer Breite...

Du hast Recht, gegenseitiger Respekt ist sehr wichtig.

Natürlich können sie nichts dafür, wäre ja auch schade, wenn alle Welt ungewollt kinderlos wäre. Ich muß auch selbst darauf achten, fair zu bleiben. Bei der einen ist es im Moment ganz extrem, bei den beiden anderen vielleicht eher gemäßigt.

Liebe Grüße, Cordula
(früher Carla H)

Cordula
31.03.2005, 15:51
Liebe Julia,

danke für Deine Meinung.

Nein, nicht mitfahren kommt nicht in Frage. Ich freue mich ja auf meine Freundinnen, nur halt nicht so ungetrübt wie sonst. Auf den Putz hauen? Ja, vielleicht.

Die drei sind mir wichtig. Zu einem anderen Paar haben wir den Kontakt auf ein Minimum beschränkt. Schade um ihn, aber mit ihr ging es gar nicht mehr. Komplette Beschallung über Elternabende in epischer Breite...

Du hast Recht, gegenseitiger Respekt ist sehr wichtig.

Natürlich können sie nichts dafür, wäre ja auch schade, wenn alle Welt ungewollt kinderlos wäre. Ich muß auch selbst darauf achten, fair zu bleiben. Bei der einen ist es im Moment ganz extrem, bei den beiden anderen vielleicht eher gemäßigt.

Liebe Grüße, Cordula
(früher Carla H)

Cordula
31.03.2005, 16:02
Liebe Antje,

erwischt! Ich habe auch Angst, daß sie mich gleich zur nächsten KiWu-Klinik wollen und daß mich das dann noch mehr runterzieht.

Irgendwie witzig, hier bin ich mit zwei Jahren üben noch fast ein Greenhorn, in anderer Leute Augen schon ein hoffnungsloser Fall.

Und die letzten beiden Jahre waren schöne Jahre, ich möchte mir das auch nicht ausreden lassen!

Noch so ein Horror, neulich von einer jungen Mutter gehört: Fernreisen etc. seien nur Ersatzbefriedigung, wenn Kinder fehlen! Das kann man natürlich auf jegliches Hobby und jedes Konsumgut, jede Freundschaft, sogar Religion ausdehnen, wenn man denn will. Dann wäre jedes Leben ohne Kind Ersatzbefriedigung. Na, die war bei mir echt an der richtigen Adresse}(

Ja und nein zu deinen Freunden für bestimmte Themen. Einerseits ist das grundsätzlich richtig. Andereseits nimmt das KiWu-Thema bei mir derzeit sehr viel Raum ein. Ich verschweige Tremmen, Würzburg, das Forum, Euch alle, meine lieben Massageklönweiber, die SHG, warum ich mich plötzlich mit Homöopathie befasse und warum bei uns Möhrensaft im Kühlschrank steht... Bißchen viel, oder?

Liebe Grüße, Cordula

Cordula
31.03.2005, 16:02
Liebe Antje,

erwischt! Ich habe auch Angst, daß sie mich gleich zur nächsten KiWu-Klinik wollen und daß mich das dann noch mehr runterzieht.

Irgendwie witzig, hier bin ich mit zwei Jahren üben noch fast ein Greenhorn, in anderer Leute Augen schon ein hoffnungsloser Fall.

Und die letzten beiden Jahre waren schöne Jahre, ich möchte mir das auch nicht ausreden lassen!

Noch so ein Horror, neulich von einer jungen Mutter gehört: Fernreisen etc. seien nur Ersatzbefriedigung, wenn Kinder fehlen! Das kann man natürlich auf jegliches Hobby und jedes Konsumgut, jede Freundschaft, sogar Religion ausdehnen, wenn man denn will. Dann wäre jedes Leben ohne Kind Ersatzbefriedigung. Na, die war bei mir echt an der richtigen Adresse}(

Ja und nein zu deinen Freunden für bestimmte Themen. Einerseits ist das grundsätzlich richtig. Andereseits nimmt das KiWu-Thema bei mir derzeit sehr viel Raum ein. Ich verschweige Tremmen, Würzburg, das Forum, Euch alle, meine lieben Massageklönweiber, die SHG, warum ich mich plötzlich mit Homöopathie befasse und warum bei uns Möhrensaft im Kühlschrank steht... Bißchen viel, oder?

Liebe Grüße, Cordula

monikab
31.03.2005, 16:30
Liebe Cordula,

ich habe hier eine eine recht ausführliche Antwort geschrieben und auch "Beitrag eingetragen", aber ich finde ihn hier nicht!!!!

Er dürfte also verloren gegangen sein.

Und noch ein drittes mal, diesmal war ich aber so klug und habe ihn vorher in ein word dokument kopiert!

Also: auf eine Neues!

Was ich in etwa geschrieben habe: Ich habe mich ganz fürchterlich vertippt bei meiner ersten Antwort hier, es tut mir fürchterlich leid und versuche kurz richtig zu stellen:

ich fühle mich nicht wohl, wenn ich mit Leuten zusammen bin, die sich nur über Kinder zu unterhalten wissen.

Und ich meinte, daß ich es schön finde, wenn ich nicht die einzige bin, die so denkt.

So, ich hoffe, das war zumindest jetzt klar.

Den Rest den ich noch geschrieben habe, schreibe ich erst später, mir raucht jetzt ein wenig das Hirn und das ist nicht willig wieder von vorne anzufangen, es will ein Pause.

Ich wünsche Dir einstweilen alles Gute

Liebe Grüße
Monika

monikab
31.03.2005, 16:30
Liebe Cordula,

ich habe hier eine eine recht ausführliche Antwort geschrieben und auch "Beitrag eingetragen", aber ich finde ihn hier nicht!!!!

Er dürfte also verloren gegangen sein.

Und noch ein drittes mal, diesmal war ich aber so klug und habe ihn vorher in ein word dokument kopiert!

Also: auf eine Neues!

Was ich in etwa geschrieben habe: Ich habe mich ganz fürchterlich vertippt bei meiner ersten Antwort hier, es tut mir fürchterlich leid und versuche kurz richtig zu stellen:

ich fühle mich nicht wohl, wenn ich mit Leuten zusammen bin, die sich nur über Kinder zu unterhalten wissen.

Und ich meinte, daß ich es schön finde, wenn ich nicht die einzige bin, die so denkt.

So, ich hoffe, das war zumindest jetzt klar.

Den Rest den ich noch geschrieben habe, schreibe ich erst später, mir raucht jetzt ein wenig das Hirn und das ist nicht willig wieder von vorne anzufangen, es will ein Pause.

Ich wünsche Dir einstweilen alles Gute

Liebe Grüße
Monika

monikab
31.03.2005, 16:32
... und dafür steht mein posting jetzt zu guter Letzt noch am falschen Platz! Sorry.

Liebe Grüße
Monika

monikab
31.03.2005, 16:32
... und dafür steht mein posting jetzt zu guter Letzt noch am falschen Platz! Sorry.

Liebe Grüße
Monika

Cloudy
31.03.2005, 17:24
Liebe Cordula,

ja, ich finde auch, dass das Schicksal uns im letzten Jahr irgendwie verhöhnt hat. Uns erst so nah an unseren Wunsch heranzulassen und uns dann *ätschibätschi* mit dem dicken Knüppel auf den Kopf zu hauen - das war echt gemein.

Aber so wie man immer Leute findet, denen es viel besser geht und die es ja ach so leicht im Leben haben, gibt es genauso auch immer die, denen es noch viel dreckiger geht. Manchmal tröstet mich das, manchmal auch nicht.

Es ist trotzdem wichtig, ab und zu daran zu denken, wie schön auch die Zweisamkeit ist. Dass es nicht selbstverständlich ist, einen tollen Partner zu haben und das Leben mit ihm zu teilen.

Aber eigentlich bin ich gerade total erzürnt, weil ich in Deiner Antwort an Antje gelesen habe, neulich hätte Dir eine Mutter gesagt, Fernreisen seien ja bloß Kinderersatz!
Boh, wie doof ist das denn bitte?
Hallo Muttertier?
Wenn ich erstmal mein genetisches Programm erfüllt habe,
brauch' ich nicht mehr vor die Haustür?
Küche, Kacke, Kindergarten als raum- und zeitfüllendes Kontinuum?
Oder war die Frau vielleicht auch vor ihrer Niederkunft nie weiter als bis zur Stadtgrenze?
Sowas kann ich ja leiden wie kalte Füße...

Was für ein armes Kind, das Eltern mit einem so engen Horizont zu erdulden hat. Man stelle sich das einmal vor! Traurig.
Wie gelangweilt und frustiert wird diese Frau eines Tages sein, wenn sie nach vielen Jahren ohne all diese "Ersatzbefriedigungen" auf einmal feststellt, dass die Kinder alt genug sind, auch alleine zurecht zu kommen, und sich von ihrer Mutter total genervt fühlen, die sie nicht mehr vom Rockzipfel lassen will...

Vielleicht sind es ja auch ein bisschen die sauren Trauben, weil Mutti sich vor lauter Fixies und Alete keinen Urlaub mehr leisten kann? Hey, Kinder verlangen eine Menge Opfer und kosten eine Stange Geld, aber die meisten Eltern nehmen das gerne in Kauf für das zahnlose Grinsen ihres Sprösslings und dergleichen. Würde ich auch.

Aber im Umkehrschluss lass ich mich nicht gerne als armselig, oder ersatzbefriedigungs-suchend bezeichnen, weil ich gerne Kletterurlaube mache. Ich will meinem Kind - so ich denn eines Tages eins bekomme, doch auch was zu erzählen haben.

Neugierde auf fremde Menschen und Kulturen, entspannende Reisen, waghalsige Hobbies - das gehört für mich zu einem gesunden, zufriedenen Leben dazu und bedeutet doch für jeden etwas anderes.
Eine alte Schulfreundin von mir hat übrigens - das fand ich unglaublich gewagt und beeindruckend - mit ihrer damals 2-jährigen Tochter und dem Lebensgefährten eine mehrwöchige Trekkingtour durch Süd- und Mittelamerika gemacht. Nicht bei jedem hören also die Neugierde und der Lebenshunger mit der Entbindung auf.

Noch besser finde ich übrigens Leute - auch in der politischen Lobbyarbeit gerne benutzt - die sogenannte "kinderlose Paare" als Egoisten bezeichnen. Hallo? Wieviele dieser kinderlosen Egoisten leiden denn wohl unter ihrem Zustand? Und ich wüsste gerne mal, wer deswegen Kinder bekommt, um unser Rentensystem am Laufen zu halten? Kennst Du jemanden? Ich nicht. Außer meinem Vater, der hat vor Jahren allen Ernstes behauptet, Kinder zu bekommen sei so etwas wie eine gesellschaftliche Verpflichtung. Ich hab mich weggelegt vor Lachen.
Und sauer war ich auch.

Übrigens: Ich habe auch erst nach der Sache mit unserem Sternenkind angefangen, meiner Umwelt etwas von unserem langjährigen Kinderwunsch mitzuteilen. Weil nämlich die ersten Reaktionen auf unsere Geschichte oft ein zauberhaftes "das Nächste wird bestimmt gesund" oder ein "Ihr seid ja noch so jung" oder "ich kenne jemanden, der hat auch zuerst ein Downie gehabt, aber dann kam ein Gesundes..." kam.

Daraufhin habe ich dann mal erläutert, dass wir auf diese eine Schwangerschaft bereits 5 Jahre warten mussten. Und dass es ein gewisses Risiko dafür gibt, dass ich den Gendefekt vererbt habe.

Nur ganz wenigen Leuten (vor allem NICHT den Eltern) habe ich dann anschließend erzählt, dass der Translokationsbefund negativ war, will sagen: totaler Zufall, dass es bei uns auch zu einer Trisomie 21 gekommen ist. War eine sehr gute Entscheidung, weil die Familie uns jetzt nicht noch wegen eines Folgekindes unter Druck setzt.
Ich will einfach Raum und Zeit und Respekt für meine Trauer.
Und nicht "abhaken und auf ein Neues...".

Und nach wie vor erzähle ich auch ungern, was wir alles unternehmen, um eine Schwangerschaft eintreten zu lassen...

Es ist schon ein bisschen erniedrigend gegenüber Leuten, die nichts anderes über ihre Zeugung erzählen können als "es sollte eigentlich noch gar kein Kind kommen.. das war damals nach dieser Feuerzangenbowle..."
und unsereins schluckt täglich seine Folsäure (ich)und sein Zink (mein Hasi), oder den berühmten Möhrensaft, um nur mal ein Beispiel zu geben.

Aber ich habe jetzt begonnen, auch während des laufenden Zyklus mal ein ordentliches Glas Rotwein zu trinken (mit den Worten "da muss das Kind eben durch, wenn es schon da ist"), anstatt immer erst in der Mens-Woche frustriert eine Flasche aufzumachen.
Das tut tatsächlich gut.

Auf die Ersatzbefriedigungen im Leben!
Auf den Rotwein!
Auf Skifahren, Klettern und Kinoabende!
Auf die Liebe! Einfach nur so!
Weils schön ist!

In diesem Sinne
grüßt Dich
und alle Mütter
und alle Vollweiber ohne Nachwuchs,

Claudia mit *Böhnchen im Herzen

Cloudy
31.03.2005, 17:24
Liebe Cordula,

ja, ich finde auch, dass das Schicksal uns im letzten Jahr irgendwie verhöhnt hat. Uns erst so nah an unseren Wunsch heranzulassen und uns dann *ätschibätschi* mit dem dicken Knüppel auf den Kopf zu hauen - das war echt gemein.

Aber so wie man immer Leute findet, denen es viel besser geht und die es ja ach so leicht im Leben haben, gibt es genauso auch immer die, denen es noch viel dreckiger geht. Manchmal tröstet mich das, manchmal auch nicht.

Es ist trotzdem wichtig, ab und zu daran zu denken, wie schön auch die Zweisamkeit ist. Dass es nicht selbstverständlich ist, einen tollen Partner zu haben und das Leben mit ihm zu teilen.

Aber eigentlich bin ich gerade total erzürnt, weil ich in Deiner Antwort an Antje gelesen habe, neulich hätte Dir eine Mutter gesagt, Fernreisen seien ja bloß Kinderersatz!
Boh, wie doof ist das denn bitte?
Hallo Muttertier?
Wenn ich erstmal mein genetisches Programm erfüllt habe,
brauch' ich nicht mehr vor die Haustür?
Küche, Kacke, Kindergarten als raum- und zeitfüllendes Kontinuum?
Oder war die Frau vielleicht auch vor ihrer Niederkunft nie weiter als bis zur Stadtgrenze?
Sowas kann ich ja leiden wie kalte Füße...

Was für ein armes Kind, das Eltern mit einem so engen Horizont zu erdulden hat. Man stelle sich das einmal vor! Traurig.
Wie gelangweilt und frustiert wird diese Frau eines Tages sein, wenn sie nach vielen Jahren ohne all diese "Ersatzbefriedigungen" auf einmal feststellt, dass die Kinder alt genug sind, auch alleine zurecht zu kommen, und sich von ihrer Mutter total genervt fühlen, die sie nicht mehr vom Rockzipfel lassen will...

Vielleicht sind es ja auch ein bisschen die sauren Trauben, weil Mutti sich vor lauter Fixies und Alete keinen Urlaub mehr leisten kann? Hey, Kinder verlangen eine Menge Opfer und kosten eine Stange Geld, aber die meisten Eltern nehmen das gerne in Kauf für das zahnlose Grinsen ihres Sprösslings und dergleichen. Würde ich auch.

Aber im Umkehrschluss lass ich mich nicht gerne als armselig, oder ersatzbefriedigungs-suchend bezeichnen, weil ich gerne Kletterurlaube mache. Ich will meinem Kind - so ich denn eines Tages eins bekomme, doch auch was zu erzählen haben.

Neugierde auf fremde Menschen und Kulturen, entspannende Reisen, waghalsige Hobbies - das gehört für mich zu einem gesunden, zufriedenen Leben dazu und bedeutet doch für jeden etwas anderes.
Eine alte Schulfreundin von mir hat übrigens - das fand ich unglaublich gewagt und beeindruckend - mit ihrer damals 2-jährigen Tochter und dem Lebensgefährten eine mehrwöchige Trekkingtour durch Süd- und Mittelamerika gemacht. Nicht bei jedem hören also die Neugierde und der Lebenshunger mit der Entbindung auf.

Noch besser finde ich übrigens Leute - auch in der politischen Lobbyarbeit gerne benutzt - die sogenannte "kinderlose Paare" als Egoisten bezeichnen. Hallo? Wieviele dieser kinderlosen Egoisten leiden denn wohl unter ihrem Zustand? Und ich wüsste gerne mal, wer deswegen Kinder bekommt, um unser Rentensystem am Laufen zu halten? Kennst Du jemanden? Ich nicht. Außer meinem Vater, der hat vor Jahren allen Ernstes behauptet, Kinder zu bekommen sei so etwas wie eine gesellschaftliche Verpflichtung. Ich hab mich weggelegt vor Lachen.
Und sauer war ich auch.

Übrigens: Ich habe auch erst nach der Sache mit unserem Sternenkind angefangen, meiner Umwelt etwas von unserem langjährigen Kinderwunsch mitzuteilen. Weil nämlich die ersten Reaktionen auf unsere Geschichte oft ein zauberhaftes "das Nächste wird bestimmt gesund" oder ein "Ihr seid ja noch so jung" oder "ich kenne jemanden, der hat auch zuerst ein Downie gehabt, aber dann kam ein Gesundes..." kam.

Daraufhin habe ich dann mal erläutert, dass wir auf diese eine Schwangerschaft bereits 5 Jahre warten mussten. Und dass es ein gewisses Risiko dafür gibt, dass ich den Gendefekt vererbt habe.

Nur ganz wenigen Leuten (vor allem NICHT den Eltern) habe ich dann anschließend erzählt, dass der Translokationsbefund negativ war, will sagen: totaler Zufall, dass es bei uns auch zu einer Trisomie 21 gekommen ist. War eine sehr gute Entscheidung, weil die Familie uns jetzt nicht noch wegen eines Folgekindes unter Druck setzt.
Ich will einfach Raum und Zeit und Respekt für meine Trauer.
Und nicht "abhaken und auf ein Neues...".

Und nach wie vor erzähle ich auch ungern, was wir alles unternehmen, um eine Schwangerschaft eintreten zu lassen...

Es ist schon ein bisschen erniedrigend gegenüber Leuten, die nichts anderes über ihre Zeugung erzählen können als "es sollte eigentlich noch gar kein Kind kommen.. das war damals nach dieser Feuerzangenbowle..."
und unsereins schluckt täglich seine Folsäure (ich)und sein Zink (mein Hasi), oder den berühmten Möhrensaft, um nur mal ein Beispiel zu geben.

Aber ich habe jetzt begonnen, auch während des laufenden Zyklus mal ein ordentliches Glas Rotwein zu trinken (mit den Worten "da muss das Kind eben durch, wenn es schon da ist"), anstatt immer erst in der Mens-Woche frustriert eine Flasche aufzumachen.
Das tut tatsächlich gut.

Auf die Ersatzbefriedigungen im Leben!
Auf den Rotwein!
Auf Skifahren, Klettern und Kinoabende!
Auf die Liebe! Einfach nur so!
Weils schön ist!

In diesem Sinne
grüßt Dich
und alle Mütter
und alle Vollweiber ohne Nachwuchs,

Claudia mit *Böhnchen im Herzen

Cordula
31.03.2005, 18:08
Klar, habe ich verstanden :-)

Liebe Grüße, Cordula

Cordula
31.03.2005, 18:08
Klar, habe ich verstanden :-)

Liebe Grüße, Cordula

Cordula
01.04.2005, 17:58
Danke für Deine lieben Zeilen, liebe Conny,

ich sage es ja, hier gibt es wunderbare Mütter!
Bist Du die Conny, deren wundervollen Babybauch ich in Würzburg fühlen durfte?

Ich weiß noch nicht, ob ich schon so weit bin mit der Offenheit, aber ich bin auf dem richtigen Weg und dränge mich jetzt selbst nicht, sondern gucke, was mir gut tut.

Liebe Grüße und alles Gute, Cordula
(früher Carla H)

Cordula
01.04.2005, 18:04
Liebe Julia,

ach, Ihr seid alle so klasse, schön, so viel Unterstützung zu bekommen.
Ich maile Dir demnächst mal in Ruhe.
Heute geht's mir viel besser, gleich düse ich los.

Mit dem Preis des Schweigens hast Du mich sehr nachdenklich gemacht. Ich muß wirklich gucken, wer und was mir im Moment gut tut. Ich werde mich nicht zur Offenheit zwingen, aber auch nichts schlucken und Magenschmerzen bekommen.

Und wenn die eine, die zur Zeit so extrem ist, sagt, ich könne nicht mal mit übers Wetter reden, denn mit Kindern sei man dem Wetter ganz anders ausgeliefert}( , dann rede ich zumindest dazu mal Klartext.

Ich wünsch Dir ein sonniges Wochenende!
Liebe Grüße, Cordula

Cordula
01.04.2005, 18:09
Liebe Nini,

also eine ist sehr interessiert an Homöopathie, bei der zweiten weiß ich es nicht so genau, die dritte ist Ärztin und, so scheint mir, eingefahren auf der schulmedizinischen Schiene.

Aber ich habe mich bis vor einem Jahr oder anderthalb auch nicht mit Homöopathie befaßt, schon gar nicht mit Kinderseelen, Aromatherapie, energetischer Arbeit etc.

Vielleicht habe auch ich mich geändert und deshalb paßt es nicht mehr? Gar nicht nur die anderen?

Nur wer sich ändert, bleibt sich treu :-)

In diesem Sinne liebe Grüße von Cordula, die sich jetzt im Stau hinten anstellt.

Cornelia
01.04.2005, 23:42
Liebe Cordula,

ja genau, die bin ich. Ich hoffe,
daß mein Baby Dir und natürlich auch
allen anderen viel Hoffnung und Zuversicht
gibt. Der Kinderwunschkongreß hat nicht
nur mir gefallen, sondern auch meinem kleinen Mäuschen,
das habe ich genau gespürt.

Wahrscheinlich bist Du schon unterwegs zu
Deinem Frauenwochenende. Ich wünsche Dir,
daß es Gespräche gibt, an denen Du Dich genauso
beteiligen kannst wie die anderen.
Berichte doch mal hinterher, wie es war.

Liebe Grüße
Conny

juju
03.04.2005, 21:40
Liebe Cordula,

wie war Dein Wochenende? Erzähl uns doch mal, wenn Du willst!

Musste am Samstagabend ganz fest an Dich denken. Was zum
"Junggesellinnenabschied" für meine Schwster, wo insgesamt
12 Frauen waren. Vier davon gerade schwanger, vier weitere
bereits Mütter und vier (noch) ohne Kinder. Ich fand es nicht
nur einfach, aber das lang nicht daran, dass über Kinder und
Schwangerschaften geredet wurde, sondern das es von einigen
AUSSCHLIESSLICH getan wurde. Aber es waren zum Glück noch
ein paar andere, mit denen andere Gespräche möglich waren.

Hoffe, Du hattest eine gute Zeit mit Deinen Freundinnen!!
Liebe Grüße, juju (damit es hier nicht zu Verwechslungen mit
all den Julia's kommt - ward Ihr auchalle im alten Forum? Ist
mir da gar nicht so aufgefallen!)

Hilke72
04.04.2005, 12:33
Liebe Cordula,

auch ich frage mich gerade, wie dein Wochenende war. Ich habe die Diskussion mit Interessse verfolgt.
Jeder von uns kennt diese Situationen und wie nervig und schmerzhaft es werden kann, wenn nur noch von Kindern geredet wird.
Und ich kenne es gut, wenn man dann aus dem eigenen kinderlosen Leben erzählt, wann man wo wieder sinnlos Geld ausgegeben hat und wann man sich eine faule Zeit genommen oder toll in Urlaub gefahren ist, das dann die Kommentare von den Paaren mit Kindern kommen, ach, daß kann man auch nur machen, wenn man keine Kinder hat, sonst hat man da keine Zeit für oder auch kein Geld.......da schwingt eine gehörige Portion Neid mit. Neid auf unsere Freiheiten, die wir haben, Neid auf die finanzielle Unabhängigkeit, Neid, daß wir jeden Tag arbeiten dürfen!
Ich denke, es gibt immer zwei Seiten der Medaille.......manche Mütter sehen nicht unseren Schmerz über den Kinderwunsch, und wir sehen nicht, daß Kinder haben auch nicht immer nur Zucker ist.

Ich hatte mal ein ganz interessantes Erlebnis. Es war ein ehemaliges Abituriententreffen (10 Jahre nach dem Abitur). Eine frühere Schulfreundin von mir fragte ich im Verlauf des Abends, was sie in der Zwischenzeit so gemacht hat. Sie antwortete äußerst aggresiv, sie hätte zwei Kinder !!!
Oh ha, für sie muß der Abend schrecklich gewesen sein, da alle von ihren tollen beruflichen Erfolgen erzählten und die Kinder-habenden klar in der Minderheit waren. Auch nicht einfach !!

Ich weiß gar nicht, ob das hier so trifft und du verstehst, was ich sagen möchte, aber ich hoffe, du hattest trotz deiner Befürchtungen ein tolles Wochenende mit deinen Freundinnen!!!!

Liebe Grüße,
Hilke

Nini
04.04.2005, 19:50
Liebe Cordula,

ich reihe mich mal in die Serie der Nachfragen ein, musste nämlich - wie Juju - Samstag Abend ganz intensiv an Dich denken. War es soweit erträglich?

Da Du schreibst, die beiden Freundinnen arbeiten beide im Gesundheitsbereich, könnte es ja vielleicht auch daran liegen, dass sie die Entwicklung ihrer Sprösslinge besonders wichtig nehmen oder ist das ein Vorurteil? ;-)

Liebe Grüße erstmal, bin ab Donnerstag wieder intensiver im Forum ;-)

Nini

Cordula
05.04.2005, 10:20
"Ich will meinem Kind doch auch was zu erzählen haben."

Liebe Cloudy,

das ist ein sehr schöner Satz. Vielen Dank dafür.

Wir machen auch dreimal im Jahr Urlaub. Ich wüßte nicht, was dagegen spricht. Und man kann die Leute immer wieder verblüffen. Wir fahren jetzt eine Woche nach Juist und freuen uns unheimlich darauf. Und schon sind einige Leute verstört, in deren Schublade wir nicht mehr passen, weil wir nicht an irgendeinen exotischen Ort jetten. Das ist blanker Unsinn, wir haben von Südafrika geschwärmt und vom Bodensee auch, aber bei manchen Leuten setzt sich das so fest mit den Fernreisen als Ersatzbefriedigung. Das kann doch nur Neid sein, oder was sonst?

Laß es uns mit Erich Kästner halten:

"Nie, sage ich Euch, sollt Ihr so tief sinken,
von dem Kakao, durch den man Euch zieht, auch noch zu trinken."

In diesem Sinne ganz liebe Grüße, Cordula

Cordula
07.04.2005, 20:57
Liebe Conny, Julia, Hilke und Nini,

ich bin richtig gerührt, daß Ihr so viel an mich gedacht habt. Habt alle ganz herzlichen Dank dafür. Ich hätte nie gedacht, so viel Resonanz und Verständnis zu bekommen.

Jetzt weiß ich gar nicht, was ich Euch berichten soll. Es war weder superklasse noch zum Davonlaufen.

Ich habe mich nicht geoutet. Dafür habe ich mich einfach nicht wohl genug gefühlt. Dafür ist das Verhältnis jetzt auch nicht eng genug, habe ich festgestellt. Okay, wer auf diese Seite gerät, weiß es auch, kriegt aber dann vielleicht auch das richtige Verständnis mit.

Es war schön, shoppen zu gehen und über alte Zeiten zu plaudern und im Doppelzimmer die halbe Nacht durchzuklönen.

Es war nicht so schlimm wie letztes Mal, aber es ging mir teilweise ganz schön auf den Keks, wie über Kinder gesprochen wird.

Einerseits sind sie dauernd Thema. Aber wirklich dauernd. Von jedem allgemeinen Thema kann man auf Kinder kommen. Von mir wird erwartet, daß ich superinteressiert an buchstäblich jedem Pups bin, ABER eine eigene Meinung wird mir nicht zugebilligt, weil ich mir ja gar nicht vorstellen kann, wie stressig das ist. Da reagiere ich irgendwann allergisch.

Einerseits soll ICH dauernd grenzenlose Begeisterung für Kinder zeigen, andererseits ist das bei IHNEN selbst nicht der Fall.

Z.B. schlafen A's Kinder bis 5.30 h, B's bis 7 h. B sagt, ich wäre doch sicher nicht begeistert, wenn beim nächsten Treffen mit Anhang A's Kinder um 5.30 h vor meinem Bett stünden. Nein, wäre ich nicht. Zack, das war kinderfeindlich. Natürlich nicht von der getressten Mutter mit den 5.30-Kindern, auch nicht von der, die ihren Schlaf wirklich braucht, weil die 7 h-Kinder später voll aufdrehen, nein, nur von DINKS wie mir, die egoistischerweise lange schlafen wollen.

Ich sag schon extra nichts dazu, aber wenn ich gefragt werde, was soll ich dan tun??? Den ganzen Tag bedauern kann ich sie auch nicht, auch wenn es natürlich wirklich nicht immer ganz leicht ist mit Kleinkindern.

Ich ärgere mich auch ein wenig, daß ich mich teilweise vom Jammern habe anstecken lassen. Aber es war so viel von Zeitmangel und Streß die Rede, daß ich hin und wieder andeuten mußte, daß ich meine Tage auch nicht im Sanatorium zubringe. Bloße gute Laune provoziert ja schon Bemerkungen über Egoismus. Und meist waren es nicht mal Bemerkungen, sondern Blicke.

Was mich aber wirklich sehr tief verletzt hat, war, daß sich eine ganz überrascht gezeigt hat, daß ich überhaupt Kinder will. "Das klingt aber nicht so!" Ich war so verdutzt und völlig aus dem Konzept, daß ich nicht mal rausfinden konnte, warum. Sie weiß, daß ich Kinder will!! Zumindest wußte sie das vor Geburt ihres nicht mal einjährigen Kindes noch. Wir haben darüber gesprochen, auch über meine Angst, nie Kinder haben zu können.

Was habe ich denn gesagt? Sicher nichts Negatives über Kinder. Nur Positives über meinen Mann, Urlaube, unseren Plan, vielleicht nächstes Jahr nach Chile zu fliegen, evtl. an einer umfangreichen Fortbildung teilzunehmen. All das müßte man doch mit 33 noch locker tun können und danach Kinder bekommen. Will ich ja nicht, wißt Ihr ja.

Menschen, die schon den grundsätzlichen Wunsch bei mir in Frage stellen, kann ich echt nicht erzählen, wie weh das Warten, die Unsicherheit, die Angst tun, wie belastend das für eine Bezieheung sein kann. Und daß ich dennoch ein zufriedener Mensch bin, der viele schöne Dinge erlebt und Urlaube nicht als Ersatzbefriedigung macht, oder um den Neid der jungen Eltern zu erwecken.

Ach, das klingt jetzt alles sehr negativ. War es nicht, wir hatten auch Spaß zusammen.

Und haben uns auch aus anderen Gründen auseinanderentwickelt, man darf nicht alles auf das Kinderthema schieben.

Komisch, daß ich mich bei einigen Forumsfrauen viel wohler fühle, obwohl wir uns kaum kennen, z.B. in Würzburg.

Danke für's Zuhören :-) Cordula