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bernie78
27.06.2005, 08:48
Mein Name ist Bernie und komme aus Wien.
Ich arbeitet einige Jahre als Kindergärtnerin bins wir (Josef & ich) von unserer Wunschschwangerschaft erfahren haben.
Schon nach einigen Tagen haben wir bei einer außernatürlichen Kontrolle, die ich wegen Bauchschmerzen machen lies, wurde uns gesagt, dass wir Zwillinge bekommen.
Wow, das war eine Freude! Doppeltes Glück!
Eigentlich hatten wir eine komplikationslose Schwangerschaft.
Ich war zwar zwischendurch einmal im KH, weil ich mich nicht wohl fühlte, aber ansonsten, alles super.
In der 16.SSW erfuhren wir, dass wir zwei Jungs bekommen. Da wir von anfang an wußten, dass unsere Kinder eineiig waren, war uns klar, dass sie auch das selbe Geschlecht haben werden. Die Freude war wieder riesen groß. Auch die zwei Namen, nämlich Bernhard und Florian, standen fest und nachdem die Kinder schon einige Wochen gestrampelt haben, haben wir die Namen auch schon verteilt - je nach strampelstärke *gg*.
In der 26SSW wurde kurz der Verdacht auf FFTs gelenkt, dass bedeutet, die Kinder können nicht mehr ausreichend über die Plazenta ernährt werden. Für uns war das ein großer Schlag, denn im Internet haben wir auch noch erfahren, dass in sehr vielen Fällen beide Kinder sterben. Aber schon nach kurzer Zeit wurde dieser Verdacht zurückgenommen und unsere Ängste waren wie weggeblasen.
In der 32SSW (14.12.2003) bekam ich in der Nacht sehr eigenartige Bauchschmerzen. Aus dem grund fuhren wir auch ins KH. Dort angekommen, wurde CTG geschrieben, US gemacht und danach ohne genaue Auflärung was eigentlich los ist, wurde ich ausgezogen, bekam Medikamente usw. und ab ging es in den OP mit den Worten: Frau H., wir müssen sofort einen Kaiserschnitt machen.
Irgendwie ist dann alles ein wenig verschwommen für mich. Josef war bei der Geburt dabei und hat unsere beiden Kinder gleich gesehen und hat auch geweint, als unser erster Sohn geboren wurde. Beim ersten Kind wunderte ich mich noch, warum es nicht weinte, aber da es erst die 32SSW war, dachte ich als erstes, es müsse wohl versorgt werden. Eigentlich hatte ich keine Bedenken, dass etwas passiert sein könnte, bis Josef den OP verlies und ich die Narkoseärztin fragte, was mit meinen Kindern sei: Ich darf Ihnen keine Auskunft geben, bekam ich zur Antwort und von da an habe ich ein Blackout, das ich immer wieder versuche, wegzubekommen. Von da an habe ich gewußt, es muss etwas passiert sein.
den Rest von diesem Tag weiß ich großteils nur aus Erzählungen.
Raus aus dem OP sah ich es Josef schon an den Augen an, dass etwas Schlimmes passiert sein muss.
Zum Glück hatten wir noch die Möglichkeit, unseren ältesten Sohn, Bernhard zu begrüßen und zu verabschieden. Ich durfte ihn (leider viel zu kurz) in meinen Armen halten.
Die Zeit danach war sehr eigenartig. Ich wußte nicht, ob ich mich freuen sollte oder ob ich trauern sollte ... es war einfach etwas zuviel für mich, vor allem weil Florian dann noch einige Zeit auf der Intensivstation lag und ich den ganzen Tag, so lange es möglich war, bei ihm sein wollte. Heute ist von einem Frühchen nichts mehr zu erkennen, außer, dass er eine körperliche Entwicklungsverzögerung hat, was aber auch ausgeglichen werden kann.
Durch Pezi kam ich in die SHG und habe festgestellt, was ich bei der Begrüßung und Verabschiedung unseres Sohnes eigentlich noch für Möglichkeiten gehabt hätte und wir eigentlich viel zu wenig über unsere Rechte aufgeklärt wurden. Leider können wir nichts mehr nachholen, aber Bernhard ist ein Teil unserer Familie und er wird es auch immer bleiben.

Mein Eintrag über die SHG war vielleicht so wie er gestaltet war unangebracht. Was ganz bestimmt nicht in meiner Absicht lag war, irgendjemanden zu verletzen, denn ich weiß, wie leicht Verletzungen auf diesem Thema passieren. Ich werde mich zu diesem Thema SHG auch zurückziehen.
Allerdings würde ich bei Gelegenheit gerne auf Beiträge antworten.

Ich würde mir wünschen, einige Missverständnisse aus dem Weg schaffen zu können.

Liebe Grüße Bernie

bernie78
27.06.2005, 08:48
Mein Name ist Bernie und komme aus Wien.
Ich arbeitet einige Jahre als Kindergärtnerin bins wir (Josef & ich) von unserer Wunschschwangerschaft erfahren haben.
Schon nach einigen Tagen haben wir bei einer außernatürlichen Kontrolle, die ich wegen Bauchschmerzen machen lies, wurde uns gesagt, dass wir Zwillinge bekommen.
Wow, das war eine Freude! Doppeltes Glück!
Eigentlich hatten wir eine komplikationslose Schwangerschaft.
Ich war zwar zwischendurch einmal im KH, weil ich mich nicht wohl fühlte, aber ansonsten, alles super.
In der 16.SSW erfuhren wir, dass wir zwei Jungs bekommen. Da wir von anfang an wußten, dass unsere Kinder eineiig waren, war uns klar, dass sie auch das selbe Geschlecht haben werden. Die Freude war wieder riesen groß. Auch die zwei Namen, nämlich Bernhard und Florian, standen fest und nachdem die Kinder schon einige Wochen gestrampelt haben, haben wir die Namen auch schon verteilt - je nach strampelstärke *gg*.
In der 26SSW wurde kurz der Verdacht auf FFTs gelenkt, dass bedeutet, die Kinder können nicht mehr ausreichend über die Plazenta ernährt werden. Für uns war das ein großer Schlag, denn im Internet haben wir auch noch erfahren, dass in sehr vielen Fällen beide Kinder sterben. Aber schon nach kurzer Zeit wurde dieser Verdacht zurückgenommen und unsere Ängste waren wie weggeblasen.
In der 32SSW (14.12.2003) bekam ich in der Nacht sehr eigenartige Bauchschmerzen. Aus dem grund fuhren wir auch ins KH. Dort angekommen, wurde CTG geschrieben, US gemacht und danach ohne genaue Auflärung was eigentlich los ist, wurde ich ausgezogen, bekam Medikamente usw. und ab ging es in den OP mit den Worten: Frau H., wir müssen sofort einen Kaiserschnitt machen.
Irgendwie ist dann alles ein wenig verschwommen für mich. Josef war bei der Geburt dabei und hat unsere beiden Kinder gleich gesehen und hat auch geweint, als unser erster Sohn geboren wurde. Beim ersten Kind wunderte ich mich noch, warum es nicht weinte, aber da es erst die 32SSW war, dachte ich als erstes, es müsse wohl versorgt werden. Eigentlich hatte ich keine Bedenken, dass etwas passiert sein könnte, bis Josef den OP verlies und ich die Narkoseärztin fragte, was mit meinen Kindern sei: Ich darf Ihnen keine Auskunft geben, bekam ich zur Antwort und von da an habe ich ein Blackout, das ich immer wieder versuche, wegzubekommen. Von da an habe ich gewußt, es muss etwas passiert sein.
den Rest von diesem Tag weiß ich großteils nur aus Erzählungen.
Raus aus dem OP sah ich es Josef schon an den Augen an, dass etwas Schlimmes passiert sein muss.
Zum Glück hatten wir noch die Möglichkeit, unseren ältesten Sohn, Bernhard zu begrüßen und zu verabschieden. Ich durfte ihn (leider viel zu kurz) in meinen Armen halten.
Die Zeit danach war sehr eigenartig. Ich wußte nicht, ob ich mich freuen sollte oder ob ich trauern sollte ... es war einfach etwas zuviel für mich, vor allem weil Florian dann noch einige Zeit auf der Intensivstation lag und ich den ganzen Tag, so lange es möglich war, bei ihm sein wollte. Heute ist von einem Frühchen nichts mehr zu erkennen, außer, dass er eine körperliche Entwicklungsverzögerung hat, was aber auch ausgeglichen werden kann.
Durch Pezi kam ich in die SHG und habe festgestellt, was ich bei der Begrüßung und Verabschiedung unseres Sohnes eigentlich noch für Möglichkeiten gehabt hätte und wir eigentlich viel zu wenig über unsere Rechte aufgeklärt wurden. Leider können wir nichts mehr nachholen, aber Bernhard ist ein Teil unserer Familie und er wird es auch immer bleiben.

Mein Eintrag über die SHG war vielleicht so wie er gestaltet war unangebracht. Was ganz bestimmt nicht in meiner Absicht lag war, irgendjemanden zu verletzen, denn ich weiß, wie leicht Verletzungen auf diesem Thema passieren. Ich werde mich zu diesem Thema SHG auch zurückziehen.
Allerdings würde ich bei Gelegenheit gerne auf Beiträge antworten.

Ich würde mir wünschen, einige Missverständnisse aus dem Weg schaffen zu können.

Liebe Grüße Bernie

Denise und Sven
27.06.2005, 12:02
[align="justify"]
Liebe Bernie,

ein trauriges aber herzliches Willkommen hier im Forum. Es tut mir so leid das du dein Zwillingsbaby Bernhard nicht bei euch behalten konntest ...

Nun weiss ich garnicht was ich schreiben soll ...

Es tut mir leid das ich bei deinem SHG Posting so reagiert habe, ehrlich!!! Zieh dich doch nicht zum Thema SHG zurück, warum auch. Ich finde Hilfe in jeglicher Form immer sehr wichtig. Auch wenn ich und manche andere so reagiert haben, heisst das nicht das eine SHG falsch ist. Bleib am Ball ...ja!!!

[/align="justify"]
Liebe Grüße
Denise

[i][font size="1"][font color="#003366"]Ohne Tränen hat die Seele keinen Regenbogen ...

Denise und Sven
27.06.2005, 12:02
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Liebe Bernie,

ein trauriges aber herzliches Willkommen hier im Forum. Es tut mir so leid das du dein Zwillingsbaby Bernhard nicht bei euch behalten konntest ...

Nun weiss ich garnicht was ich schreiben soll ...

Es tut mir leid das ich bei deinem SHG Posting so reagiert habe, ehrlich!!! Zieh dich doch nicht zum Thema SHG zurück, warum auch. Ich finde Hilfe in jeglicher Form immer sehr wichtig. Auch wenn ich und manche andere so reagiert haben, heisst das nicht das eine SHG falsch ist. Bleib am Ball ...ja!!!

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Liebe Grüße
Denise

[i][font size="1"][font color="#003366"]Ohne Tränen hat die Seele keinen Regenbogen ...

bernie78
27.06.2005, 13:58
Liebe Denise!

Danke für deine nette Antwort!

Ich werde mich nicht von unserer SHG zurückziehen, sondern eher unsere SHG im Forum nicht zu stark vertreten. Immerhin hat ja Pezi unsere SHG schon vorgestellt!

LG

bernie78
27.06.2005, 13:58
Liebe Denise!

Danke für deine nette Antwort!

Ich werde mich nicht von unserer SHG zurückziehen, sondern eher unsere SHG im Forum nicht zu stark vertreten. Immerhin hat ja Pezi unsere SHG schon vorgestellt!

LG