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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Heute ist es genau eine Woche her!


Maria_83
17.05.2005, 22:19
Heute vor einer Woche habe ich meine Babys verloren. Vor ca. 2 ½ h bin ich aus der Narkose wieder aufgewacht und alles war einfach vorbei.
Ich habe mich letzens schon mal kurz vorgestellt. Aber heute möchte ich gern meine ganze Geschichte erzählen, und hoffe, dass es mir danach, nach den vielen Tränen, die ich vergießen werde, irgendwie besser geht.
Also ich bin seit fast 3 ½ Jahren mit meinem Verlobten zusammen. Anfang 2004 haben wir uns dann entschlossen das Projekt „Kind“ zu beginnen. Ich hatte schon vorher die Pille abgesetzt, um zu sehen, ob mein Zyklus von allein funktioniert, was aber nicht der Fall war. So kam ich dann Anfang 2004 zu Spezialisten in Behandlung und wurde am 4.1.2005 (unser Jahrestag, es waren im wahrsten Sinne des Wortes „Kinder der Liebe“) schwanger. Ich weiß das ganz genau, weil ich den Eisprung durch Schmerzen gespürt habe (wurde mir hinterher erklärt). Und durch die Hormonbehandlung sollten wir doppeltes Glück erfahren. Am Anfang hat uns das natürlich ganz schön Angst gemacht. Aber wir haben uns darauf eingestellt, wollten (und werden) zu meinen Eltern ziehen, damit wir Hilfe bei Versorgung haben (sind deshalb gerade glücklicherweise im Umbaustress. Würde es sonst wohl gar nicht aushalten vor Schmerz.) und haben uns jeden Tag mehr gefreut, wie wohl alle, die ein „Wunschkind“ erwarten. Wir haben Pläne geschmiedet, wie ihr alle sicher, haben uns so vieles überlegt, Namen überlegt usw. Ich nehme an, ihr kennt das alle.
Beim FA war immer alles bestens, Wachstum immer optimal, obwohl es Zwillinge waren. Mir ging es leider nicht so gut, hab viel gebrochen und mir war oft sehr übel. Aber ich hatte gelesen, dass dies ein gutes Zeichen sei, weil sich der Körper auf die Schwangerschaft einstellt. Aber na ja, all dies Positive konnte nicht verhindern, was dann kam. In der Nacht vom 9. zum 10. wachte ich mit Bauchschmerzen auf, die immer stärker wurden, und später war mir dann auch klar, dass dies schon Wehen waren. Wir haben dann den Notarzt gerufen. Da kamen erst nur zwei Sanitäter, die meinen Schmerz gar nicht ernst genommen haben. Die haben noch gefragt: „Mit den Schmerzen geht es aber?“ Ich lag heulend und winselnd vor Schmerzen im Bett. Gar nichts ging. Ich wusste, dass was nicht stimmt, weil ich erst 20. SSW war. Musste dann von denen gestützt in den Krankenwagen laufen. Und irgendwann kam endlich eine Ärztin und hat mir Schmerzmittel gegeben. Als nächstes weiß ich nur dunkel, dass ich im KH war und ich gespürt habe, wie eine Fruchtblase geplatzt ist. Das war dann der Anfang vom Ende. Der Arzt hat mir erklärt, dass man für das Kind in der geplatzten Fruchtblase nichts mehr tun kann, Evtl. hätte das andere eine Chance, aber nur eine sehr geringe. An diese Chance, wenigstens ein Kind zu behalten, habe ich mich bis zum Mittag festgeklammert. Nur leider für umsonst. Meine Mutter war dann gerade bei mir (mein Verlobter war nur kurz weg, um Sachen für mich zu holen, sonst war er immer bei mir) als der Oberarzt mit zwei Ärztinnen zu mir kam und mir erklärte, dass es keine reelle Chance für meine Babys gibt, für keines von beiden. Meine Welt ist zusammengebrochen, das letzte bisschen Hoffnung gestorben... Übrigens war wie bei so vielen anderen eine Infektion schuld.
So wurden dann Wehen eingeleitet, ich hatte wieder diese unsagbaren Schmerzen (um zwei Kinder zu gebären, die nie leben dürfen). Als endlich eine Ärztin kam, nachdem ich mehrfach meine Schmerzen beklagt hatte und gesagt hatte, dass ich die Schmerzen nicht mehr aushalte, kam ich sofort in den Kreissaal und erhielt eine Narkose (ich wollte die Geburt nicht miterleben, und zumindest das war zuvor mit den Ärzten so besprochen worden). Kurz bevor ich weg war, habe ich noch gespürt wie das erste Baby aus mir raus kam. Dieses Gefühl werde ich nie vergessen, obwohl ich ganz schön benebelt war. Ca. eine halbe Stunde später bin ich unter Streicheln meines Freundes aufgewacht. Ich weiß nicht mehr, was ich zu erst gefragt habe. Aber ich weiß, dass ich ziemlich schnell nach den Geschlechtern meiner Babys gefragt habe, weil es vorher nicht eindeutig war. Und so erfuhr ich, dass ich zwei Jungen bekommen hätte (eigentlich hab ich sie ja bekommen, nur durfte ich sie nicht behalten). Ich hätte zwei kleine Naubis (der Spitzname meines Freundes ist Naubi) bekommen und groß ziehen können. Dieser Gedanke tut jedes Mal so weh.
Als ich endlich wieder klar im Kopf war, habe ich uns unsere Babys bringen lassen. Ich wollte sie unbedingt sehen und mich von ihnen verabschieden. Sie waren so süß, trotz der komischen Farbe. Die süßen kleinen Finger und Zehen, die Stupsnasen. Alles war da, wo es hingehörte. Und die Beine des einen sahen, ungelogen, aus wie die meines Freundes in klein. Die Proportionen waren komischer Weise genau die gleichen. Der nächste Stich im Herzen.
Wir haben sie „nur“ gestreichelt. Aus irgend einem Grund konnte ich sie nicht in den Arm nehmen. Ich bereue das ganz schön. Ihre kleinen Köpfchen waren schon ganz kalt. Aber einer meiner Jungs hat sich noch mal kurz bewegt, was laut der Hebamme (das nächste unangenehme: eine Hebamme. Die gehörte doch überhaupt noch nicht neben mich. Ich war doch erst in der 20. SSW) ganz normal sei, wegen der Nerven. Das hat so geschmerzt, mein Kind hat sich bewegt, obwohl es schon tot war. Eigentlich hätten noch so viele Bewegungen folgen sollen. Einiges habe ich ja an Bewegung schon in meinem Bauch gefühlt, nur leider nicht sehr viel, da ich ja gerade mal in der 20. SSW war. Ein paar Wochen später und meine Babys hätten zumindest eine Chance auf Leben gehabt. Obwohl ich ja nicht weiß, was dann aus ihnen geworden wäre. Eine so frühe Geburt bleibt ja sicher nicht ohne Folgen für die Kinder. So denke ich manchmal, dass es so doch besser war als wenn wir (unsere Babys, mein Freund und ich) uns hätten ewig quälen müssen, weil sie am Ende trotzdem nicht überlebt hätten (Wenn dies alles ein paar Wochen später erst passiert wäre). So mussten sie wenigstens nicht leiden. Das ist momentan mein einziger Trost: Meine Babys mussten nie und werden nie leider müssen. Und sie waren und werden nie allein sein. Immer war und ist jemand an ihrer Seite. Nur würde ich gern wissen, wo meine Babys jetzt sind. Sind sie im Himmel, obwohl sie noch nicht wirklich auf der Welt waren? Werde ich sie je wieder sehen? Wenn ja, wie werde ich sie wieder sehen? Als diese kleinen roten Föten? Ich kann mir das alles überhaupt nicht vorstellen. Und das macht es mir auch so schwer. Könnte ich sicher sein, sie sind jetzt im Himmel und sehen, wie sehr ich um sie weine, dann wäre es leichter. Aber so. Ich habe Angst, sie konnten nie erfahren, wie sehr ich sie liebe. Aber ich sehe trotzdem oft ihr Foto an und sage es ihnen. Ich hoffe einfach, dass sie es hören/sehen/ erfahren. Ich liebe sie so sehr und sie fehlen mir so. Immer wieder erwische ich mich, wie ich meinen Bauch streichle, wie während der Schwangerschaft oder dass ich denke, „wenn die Babys erst mal da sind“. Oder ich höre einen Namen und überlege, ob der was wäre. Aber dann kommt sofort alles wieder. Sie sind weg und werden nicht wieder kommen. Noch bis September muss ich den Gedanken ertragen, dass ich eigentlich einen dicken Kugelbauch haben müsste. Und danach muss ich den Gedanken ertragen, dass ich eigentlich zwei kleine Jungs im Arm halten müsste. Wie soll ich das nur ertragen? Wie schafft man das?
Ich ertrage es, jetzt noch nicht Mutter zu werden, weshalb Sprüche wie „ihr seid noch jung, usw.“ überhaupt nichts bringen. Aber ich ertrage es nicht, dass meine Kinder gestorben sind ohne je gelebt zu haben. Wie soll man diesen Gedanken je verkraften. Es gibt so viele Dinge, die unsere Kinder nicht erleben konnten.
Neben diesen und ähnlichen Gedanken treffen mich auch immer noch Schuldgefühle. Ich frage mich so oft, ob ich es hätte verhindern können, wenn ich diese ph- Wert- Tests gemacht hätte. Ich wusste, dass diese Test zur Vermeidung von FRÜHGEBURTEN wichtig sind, aber nicht zur Vermeidung von Fehlgeburten, weshalb ich dachte, die seien erst viel später relevant. Aber im KH hat mich dieser dumme Oberarzt auch noch gefragt, warum ich diese Tests nicht gemacht habe. Wie kann man einer Frau in so einer Situation auch noch indirekt Vorwürfe machen? Als ob ich mir die nicht selbst schon machen würde!
Und nun renovieren wir gerade eine Wohnung, die wir nur für und wegen unseren Babys umgebaut haben. Wir versuchen zum Kinderzimmer nicht mehr Kinderzimmer sondern Arbeitszimmer zu sagen, da wir es wohl erst mal so nutzen werden. Aber es schmerzt so, jedes Mal wenn mir bewusst wird, dass hier unsere Babys rein sollten. Ich sehe in den Raum und weiß genau, wo die Bettchen, wo die Wickelkommode und wo die Schränke hin sollten.
Beim letzten Ultraschall sah es aus als würden wir ein Mädchen und einen Jungen bekommen. Also hatten wir beim Farbe kaufen blau und rot gekauft und wollten eine Jungen- und eine Mädchenecke gestalten. Aber all das ist nicht mehr nötig, weil meine Babys einfach weg sind. Die Farbe haben wir zurückgebracht. Aber alles andere können wir nicht rückgängig machen.
Immer wieder denke ich, wie gemein das ist. Warum werde ich schwanger, und verliere meine Babys ohne wirklich viel von ihnen gespürt zu haben ohne ihnen meine ganze für sie bestimmte Liebe geben zu können. Wie kann eine höhere Macht so gemein sein? Ich sehe keinen Grund so etwas verdient zu haben. Mal ganz davon abgesehen, dass eigentlich niemand einen solchen Schmerz verdient hat. Ich verliere meinen Glauben. Warum tut Gott uns das an? Einmal habe ich mir gedacht, dass unsere Babys vielleicht zu gut für diese Welt waren. Vielleicht wollte Gott unseren Babys diese manchmal so unerträgliche Welt nicht antun. Aber irgendwie ergibt das doch auch keinen Sinn. Unsere Babys hätten so viel Liebe erhalten. Nicht nur von uns.
Da fällt mir der nächste schmerzliche Moment ein. Uns wurde erzählt, dass der Großvater meines Freundes auf die Nachricht der Fehlgeburt mit den Worten reagiert hat, warum der „liebe Gott“ nicht ihn statt unserer Babys geholt hat. Was soll man dazu sagen. Zu meinem Schmerz kommt dann noch der Schmerz, dass der Opa seine so sehr gewünschten Urenkel nicht bekommt. Er hat immer von seinen „Urengelchen“ gesprochen. Ich fand es immer so schön, diese Freude zu spüren. In der Verwandtschaft meines Freundes hatten nämlich nicht alle so ausnahmslos glücklich reagiert. Immer mal kam „ihr seid noch so jung“ oder „wenn ihr wenigstens eure Ausbildung fertig hättet“. Dabei war unser Plan so gut. Ich wollte im Studium die Kinder bekommen, um danach direkt ins Berufsleben einsteigen zu können und trotzdem eine junge Mama zu sein. Und mein Freund wäre kurz nach der Geburt mit seiner Ausbildung fertig gewesen und hätte mit Sicherheit einen Job gefunden, wenn er von seiner aktuellen Firma nicht übernommen werden würde. Dabei sieht es so gut für ihn aus. Alles war geplant und hätte so toll funktioniert. Einiges musste umgeplant werden, aber wir hatten uns auf alles eingestellt. Wir waren einfach nur glücklich. Und jetzt? Jetzt scheint es mir, als würde dieser Schmerz nie nachlassen. Ich weiß, es ist erst eine Woche her. Aber man kann das doch nicht vergessen! Immer wieder werden wir an unsere Babys erinnert werden. Und bei der nächsten Schwangerschaft kommen zu den schmerzlichen Erinnerungen auch noch die schlimmsten Ängste dazu. Wie soll man das alles verkraften?

Ich weiß nicht, ob eine von Euch bis zum Ende durchgehalten hat. Meine Geschichte ist nun wirklich sehr lang geworden. Aber allein das Schreiben hat mir geholfen und der Gedanke, dass vielleicht eine von Euch bis zum Ende kommt und mir irgendwie Beistand leisten kann. Denn Niemand, der das nicht selbst erlebt hat, kann das. Vielleicht kann mir auch eine von Euch, die Frage beantworten, wo laut evangelischer Kirche unsere Babys sind. Ich weiß es nämlich nicht und trau mich auch nicht laut zu fragen.

Vielen Dank an alle, die bis hier her durchgehalten haben.

Maria

Nadia28
17.05.2005, 23:05
Liebe Maria,

es tut mir wirklich unendlich leid, dass Eure Babys nicht mehr bei Euch sind. Ich habe dein posting gerade mit Tränen gelesen, vieles hat mich so sehr auch an Leon und meine Geschcihte erinnert. Ja, es erscheint einem so, als würde es keinen Ausweg aus diesem tiefen, dunklen Loch geben, und ich muss ehrlich sagen, auch jetzt, nach 4 Monaten erscheint oft kein Lichtblick am Ende des Tunnels. Aber es wird von zeit zu Zeit schon mal wieder ein bisschen heller, auch wenn Dir das jetzt vielleicht als ein dahergesagter Spruch vorkommt! ich habe die gleichen Worte hier gehört als ich in meiner größten verzweiflung hier nach Hilfe geschrien habe, und geglaubt habe ich anfangs nichts davon. Aber es ist wirklich so, unserer Kinder werden immer bei uns sein, es wird immer weh tun, aber bei mir ist es mittlerweile so, dass Leon ständig bei mir zu sein scheint, als säße er auf meiner SChulter. Und es tut immer noch sehr weh, oft erscheint es mir alles sinnlos, meine Arbeit macht mir zwar spaß, aber es ist doch gar nicht meine Aufgabe- aber ich lerne auch, mit Liebe und einem Lächeln and die kurzen Minuten mit meinem kleinen Leon zu denken!

Ich weiß nicht, ob ich Dir vielleicht wenigstens ein bisschen Trost spenden konnte, aber lass Dich ganz vorsichtig in den Arm nehmen- ich wünsche Dir und Deinem Freund ganz, ganz viel Kraft!!

Ganz liebe Grüße
Nadia mit Leon im Herzen (*+ 19. Januar 2005, ET 1. Mai 2005)

Christine313
18.05.2005, 10:37
Liebe Maria,
ich möchte dir gerne so viel sagen, aber weiß nicht wie.
Es tut mir aufrichtig leid, das du deine beiden Jungs wieder hergeben musstest. Unsere Geschichten ähneln sich zwar keineswegs, trotzdem kann ich mich in dich hinein versetzen.
Du hast so viele Fragen, die dir niemand geben kann.
Wir haben alle unsere eigenen Antworten darauf und trotzdem ähneln sie sich wahrscheinlich.
Du musst dir keine Sorgen machen, deinen Jungs geht es gut.
Wenn es jemand verdient hat in den Himmel zu kommen dann ja wohl die Kinder. Ich habe mich auch oft gefragt, warum Gott mir meine Annabelle genommen hat und ich rede mir ein das Gott die liebsten, bravsten und hübschesten Kinder um sich haben möchte. Vielleicht, ja wie du schon sagtest, die Welt hier unten nicht so schön ist. Nicht so schön wie im Himmel. Ich stellte mir vor das meine Annabelle sofort ihre weißen Flügel bekam, ein weißes Kleidchen und mit ihren nackten Füßen und süßen Löckchen jetzt da ist wo es ihr richtig gut geht. Endlich befreit von ihren Schmerzen. Vor ca. einer Woche fragte ich mich auch, ob sie, wenn wir uns irgendwann wiedersehen, mich erkennt, ob sie weiß das ich ihre Mutter bin. Sie kannte mich ja "nur" neun Monate. Das "Nur" setzte in Anführungsstrichen weil es zwar für mich ein "nur" ist, ich aber weiß das ich schon viel mehr hatte, als die meisten Mütter dieses Forums.
Habe Geduld, mit den Monaten wirst du ruhiger und machst dir noch viele Gedanken. Du wirst irgendwann an einen Punkt sein, wo du fest daran glaubst, das das was du dir für deine Engelchen vorstellst, es auch so ist. Zum evangelischen Glauben kann ich dir leider nichts sagen, da ich katholisch bin. Aber du hast da eine Frage in den Raum gestellt, die ich mir noch nie gefragt habe. Ich dachte es wäre überall gleich??? Ich hoffe darauf kann dir hier jemand eine Antwort geben.
Ich wünsche und schicke dir ganz viel Kraft. Ich weiß es wird noch eine schwere Zeit auf dich zukommen.
Meine Annabelle wurde übrigens auch im September geboren am 29. im Jahr 03 :-)

Liebe Grüße
Christine

Maria_83
19.05.2005, 11:28
Liebe Nadia und liebe Christine,
ich danke euch beiden ganz herzlich für eure Worte! Sie helfen. Denn wer sonst kann einen trösten und einem sagen, dass es leichter wird als Frauen, die den „gleichen oder ähnlichen“ Verlust erlitten haben. Bei der Anteilnahme von Freunden „freue“ ich mich zwar über ihre Mitgefühlsbekundungen. Aber erlebt hat so was noch keiner von ihnen, also kann es auch keiner wirklich nachvollziehen. Bei euch hingegen weiß ich, dass ihr den Schmerz wirklich kennt und nachvollziehen könnt. Deshalb kann ich euch auch glauben, dass es leichter zu ertragen wird.
Vielen dank vor allem, weil ihr meine Geschichte bis zu Ende gelesen habt. Da mir beim Schreiben so vieles durch den Kopf gegangen ist, wurde sie sehr lang, obwohl trotzdem viele Gedanken (und viel Schmerz) fehlen. Einfach danke.
Ich habe mir dann auch eure Geschichten in euren Profilen durchgelesen. Und bei euch beiden standen mir Tränen in den Augen. Wäre es schon abends gewesen (da bin ich besonders traurig), hätte ich wahrscheinlich Rotz und Wasser geheult. Es tut mir so unendlich leid für euch beide. Euer Schmerz scheint mir, muss noch größer sein als meiner, da ihr beide noch so leiden musstet, weil ihr noch Hoffnung hattet. Ich musste es ziemlich schnell einfach akzeptieren. Aber die sterbende Hoffnung tut sicher noch mehr weh. Bei mir war ja nur ein wirklich kurzer Moment der Hoffnung. Ihr habt mein ganzes zur Verfügung stehendes Mitgefühl. Und ich wünsche euch beiden und mir, dass wir mal gesunde Babys bekommen, die wir aufziehen und auf ihrem Lebensweg begleiten können!
Eines liebe Christine möchte ich dir speziell noch sagen: Ich habe mir, merkwürdiger Weise schon vor diesem Verlust, viele Gedanken um das Leben nach dem Tod gemacht. Und dabei bin ich mir sicher geworden, dass man die Seelen der geliebten Menschen wieder erkennt und diese dann so sieht, wie man sie in der besten Erinnerung hatte. Also deine Annabelle wird dich auf jeden Fall wieder erkennen und du sie auch. Leider kann ich mir da bei meinen Babys nicht so sicher sein. Wie sollen sie mich sehen? Sie kennen doch nur meinen Bauch. Aber ich sage mir jetzt, dass dies eben über meine Vorstellungskraft hinausgeht. Aber trotzdem sehe ich sie hoffentlich wieder.

Mit großem Dank für eure Worte verabschiede ich mich für heute von euch beiden.

Maria, ständig in Gedanken bei meinen 2 kleinen Naubis (* 20.SSW)

Nadia28
19.05.2005, 23:05
Liebe Maria,

auch Dir danke ich für deine lieben worte. Aber ich glaube nicht, dass man das Leid und die Trauer als bei einem weniger und beim aneren mehr bezeichnen kann. auch wenn wir vielleicht eine lange zeit der hoffnung hatten, dein schmerz ist bestimmt nicht weniger! es ist und bleibt das schlimmste, was uns in unserem leben passiert ist, aber wir können uns gegenseitig helfen, diesen Schmerz besser (zumindest ein klein wenig) zu ertragen.
Ich bin hier allen Frauen im Forum sehr dankbar dafür, auch für die gedanken zu denen ich mich nicht geäußert haben, meist lese ich nur still.

Ich wünsche dir alles gute und ganz, ganz viel Kraft....

liebe grüße
nadia mit leon im herzen

Katja mit Paul
20.05.2005, 10:35
Liebe Maria,

auch ich möchte dir sagen, dass esmir unedlich leid tut, dass du deine Jungs hergeben musstest!

Ich hatte beim Lesen Tränen in den Augen.
Mein Paul war zwar etwas kleiner, aber ich dachte eigentlich, dass es ein Mädchen wird....
Wir hatten aber zu diesem Zeitpunkt nur einen Jungennamen ausgesucht....

Tja, das mit der Ähnlichkeit war das, was mich (und auch meinen Mann) umgehauen hat.
Paul sah nämlich auch meinem Mann sehr ähnlich.
Es ist echt zum Heulen (tu ich gerade wieder).

Ich wünsche dir viel Kraft für die kommende Zeit.
Sei froh, dass du Freunde hast, die mit dir trauern. Bei mir war das leider nicht der Fall....

Aber du kannst auch jederzeit im Forum trauern, wenn du denkst, dass dich mal wieder keiner versteht!

Ich kann di ein Buch empfehlen, dass mir am Anfang sehr geholfen:
Gute Hoffnung- jähes Ende von Hanna Lottrop.

Viele liebe Grüße

Maria_83
20.05.2005, 19:29
Liebe Nadia,
ich danke dir für die Worte, dass man den SChmerz nicht unterscheiden kann. Ich danke dir dafür, dass du meinen Schmerz als genauso schwer ansiehst wie deinen. Manchmal habe ich nämlich das Gefühl, dass viele (ich denke an Leute, die einen solchen Verlust nicht erlitten haben) Leute überhaupt nicht sehen und verstehen, wie groß der Verlust ist, Viele denken doch nur, dass man doch wieder schwanger werden kann. Und das unsere Babys schon richtige Menschen waren, sieht und weiß doch keiner von denen. Deshalb ist schön, wirklich ernst genommen zu werden. Danke. Und vielleicht habe ich mich auch ungünstig ausgedrückt. Zur Zeit ist es nicht immer leicht, die richtigen Worte zu finden.

Liebe Grüße

Maria

Maria_83
20.05.2005, 19:55
Liebe Katja,
auch dir möchte ich ganz herzlich danken. Es ist wirklich schön hier auf Verständnis und Anteilnahme zu treffen. Und ich "freue" mich, dass du auch bis zum Ende meines langen Textes durchgehalten hast.
Eines in deinem Brief hat mich besonders berührt. Nämlich, dass auch ihr schon Ähnlichkeiten an eurem Baby gesehen habt. Ich dachte schon, ich mache mich total zum Narren, wenn ich das laut "sage", dass die Beine unseres Babys wie die meines Freundes aussahen. Aber offensichtlich ist es hier wirklich so, dass man auf Verständnis trifft.
Ich danke dir. Und ich möchte dir auch sagen, dass es mir auch für dich und deinen Mann sehr leid tut, 2 Kinder verloren haben zu müssen. Vor allem das eure kleine Tochter sich schon so gefreut hat, tut mir leid. Ich frage mich, wie ihr ihr bei eurem Schmerz den Verlust beigebracht habt. Das stelle ich mir wirklich schwierig vor.
Aber ich drücke dir bzw.euch für den nächsten Versuch ganz fest die Daumen. Übrigens haben mein Freund und ich uns auch schon entschieden, es bald möglichst wieder zu probieren. So habe ich mir heute (leider erst für Anfang Juli) wieder einen Termin bei den Spezialisten gemacht, die uns schon dieses/letztes Mal geholfen hatten.

Liebe Grüße

Maria (immer in Gedanken bei meinen 2 kleinen Naubis)

Nadia28
20.05.2005, 23:12
Liebe Maria,

das Gefühl, von manchen nicht verstanden zu werden kenne ich auch nur zu gut. Es ist nicht mal so, dass meine Freunde mir das gezeigt haben, im Gegenteil, sie waren und sind alle sehr verständnisvoll, aber trotzdem hatte/habe ich manchmal das gefühl als "hätte ich nicht das Recht zu trauern". Schließlich war Leon ja "kaum" da. Schwer zu beschreiben, aber dieses Gefühl hatte ich oft. Manchmal war ich sogar selbst soweit, dass ich dachte, ich müsse mich jetzt zusammen reißen- ich kann das gar nicht so richtig beschreiben, vor allem weil ich dieses Gefühl wirklich in keinster Weise von meinen Freunden vermittelt bekommen habe, vielleicht ist es vielmehr von mir selbst ausgegangen.

Ihr schreibt, dass Eure Kinder genau wie die Papas ausgesehen haben, und das ist mir bei Leon auch aufgefallen, er hat genau dieselben Lippen wie mein Freund, und die Augen sind auch dieselben. Als ich sein foto angeguckt habe ist mir das sofort aufgefallen und jetzt, wenn ich meinen Freund angucke, sehe ich ihn immer wieder.
ein scjönes aber auch trauriges gefühl und für meinen freund ist es auch nicht einfach obwohl er gleichzeitig sehr stolz auf seinen sohn ist!

Liebe Grüße
Nadia

lis
24.05.2005, 14:17
liebe maria!
es tut mir so unendlich leid, was du erlebt hast. ich denke an deine zwei kleinen söhne. ich kann sehr gut verstehen, wie du dich fühlst. ich habe letztes jahr am 22.4.2004 meine beiden engel, meine tochter und meinen sohn, in der 22.ssw. wieder hergeben müssen.
es hat lange gedauert, bis man wieder "normal" den alltag schafft, bis man wieder mut schöpft. das ist normal. lass dir zeit zu trauern. sprich über deine söhne. lass sie da sein.
ich zünde 2 kerzen für sie an. sie waren sicher wunderschön. lass dich drücken und ich wünsch dir viel kraft!
lis

Maria_83
24.05.2005, 15:56
Liebe Lis,

auch dir möchte ich ganz herzlich für deine Anteilnahme danken. Es ist für mich wirklich aufbauend hier diese Unterstützung zu erfahren.
Und auch dir möchte ich sagen, dass es mir für dich und deine beiden Süßen sehr leid tut.
Inzwischen bin ich mir zum Glück ziemlich sicher, dass unsere Babys jetzt an einem wirklich schönen Ort sind und wir sie irgendwann wieder sehen. Dieser Gedanke gibt mir wieder Kraft.
Und ich denke nach wie vor jeden Tag an meine Babys und weine jeden Tag um sie. Aber es wird erträglicher...
Außerdem versuche in die Zukunft zu gucken und mich im Moment nicht mit den schmerzlichen Gedanken zu quälen: "jetzt wäre ich..." "mein Bauch wäre..."

LG Maria

Maria_83
24.05.2005, 16:09
Liebe Nadia,
ich möchte dir sagen, dass ich dieses unbeschreibbare Gefühl genau kenne und verstehe. Auch meine Freunde sind sehr einfühlsam. Trotzdem, sie kennen das nicht…
Und manchmal denke ich auch, dass andere nicht nachvollziehen können, warum das so schwer für einen ist. Und in so einem Moment kommt dann dieses blöde Gefühl, was du beschrieben hast, so als würde man mit seiner Trauer übertreiben. Und das kommt obwohl niemand Derartiges sagt…
Aber wir trauern zu recht. Und ich würde es schlimmer finden, wenn wir nicht trauern oder nicht lang genug trauern würden. Schließlich haben wir unser/e Kind/er verloren. Und außerdem hat jeder seine eigene Art zu trauern, der eine eben sehr lang und ein anderer vielleicht augenscheinlich nur sehr kurz (oft habe ich das Gefühl, mein Freund zählt zu letzteren). Also lass dich bitte nicht von deinen Gefühlen verunsichern. Man kann sie ja sowieso nicht kontrollieren.

Liebe Grüße

Maria

Nadia28
24.05.2005, 23:11
Liebe Maria,
ja, es ist wohl so, dass die Freunde einfach, egal wie sehr sie es auch versuchen, nicht nachvollziehen können, wie es in einem aussieht.
Natürlich ist unsere Trauer "berechtigt", es gibt wohl kaum schlimmeres, als sein eigenes Kind zu verlieren. Aber leider müssen wir auch lernen, damit zu leben, so schwer es uns auch fällt. Manchmal glaube ich, das auch schon wenigstens ein bisschen gelernt zu haben, da habe ich das Gefühl, Leon ist immer bei mir, so als ob er neben mir stände. Ich kann nicht sagen, wie sich diese Gefühle in Zukunft entwickeln. Aber eins weiß ich: unsere Kinder sind immer ein Teil von uns....

Liebe Grüße
Nadia mit Leon für immer im herzen

Nicole72
01.06.2005, 09:55
Liebe Maria,

ich habe deine Geschichte bis zum Ende gelesen und mich ein bisschen wiedergefunden. Auch ich habe am 21.05. meine Zwillingsjungen still geboren. Sie waren ohne Grund in mir für immer eingeschlafen.....

Ich frage mich auch wo sie jetzt sind. Gibt es einen Himmel oder eine Wiedergeburt? Keine Ahnung......

Ein bisschen tröstet mich der Gedanke, dass sie immer zu 2 sind...

Ich weiß das meine Mail keine große Hilfe für dich ist, aber um trösten zu können bin ich einfach noch zu schwach und zu traurig...

Ich schicke dir eine stille Umarmung...

Stille Grüße
Nicole

Alex Oellbr
11.06.2005, 15:34
Liebe Maria,

ich möchte dir sagen, wie leid es mir tut.
Ich habe meine beiden Jungs am 7.1.2003 still geboren und ich denke bis heute jeden Tag an sie.
Aber es wird leichter, damit umzugehen. Ich habe mich ziemlich lange darüber geärgert, daß Stefan und Andreas für die anderen nicht wirklich existieren. Aber ich habe gelernt, daß es nicht wichtig ist, was andere denken. So lange du an deine Jungs denkst und sie lieb hast, so lange leben sie auch weiter.

Viele liebe Grüße
Alex

Jenny30
11.06.2005, 20:44
Liebe Maria,

es tut mir so leid, ich drück Dich in Gedanken und versuche, Dir etwas Kraft zu schicken.
Ich habe so geweint über das was Du geschrieben hast und es hat mich sehr geschaudert. Der 04.01.2005, wohl einer der schönsten Tage in Deinem Leben, war und ist für mich der allertraumatischste und schrecklichste, da ich an diesem Morgen feststellen mußte, daß mein süßer kerngesunder 4-tage alter kleiner Junge plötzlich tot neben mir lag...so ist Freud und Leid, das Leben und der Tod doch untrennbar miteinander verbunden.
Du wirst das schaffen, es wird besser und irgendwann wirst Du für Dich den Sinn im Ganzen erkennen. Das Leben dreht sich die ganze Zeit ums Loslassen, und wir haben die denkbar härteste Lektion darin erteilt bekommen, um daraus zu lernen.
Laß den Schmerz raus, geh in den Wald und schrei ihn heraus...er wird nie ganz gehen, aber irgendwann wird es Dir gelingen, beim Gedanken an Deine beiden Engel zu lächeln ohne daß sich Dein Herz verkrampft.
Alles Liebe, Jenny

Jutta mit fuenf Sternchen
13.06.2005, 01:05
Hallo Maria!

Auch ich mußte meine Zwillinge Nicklas und Jasmin in der 20.SSW gehen lassen! Es ist furchtbar an einem Tag gleich zwei Kinder zu verlieren. Ich habe beide im Bauch schon sehr unterschiedlich empfunden. Nicklas turnte immer in meinem Bauch umher und rutschte zu seiner Schwester rüber, die viel ruhiger war. Und so, wie ich sie schon kennengelernt habe, haben sie mich auch erfahren. Jasmin hat bei der Geburt noch gelebt, kräftig gestrampelt und die Lippen und Finger bewegt. Die Augen waren aber geschlossen.
Ich bin sicher, daß jedes Kind vom ersten Moment seine Eltern kennt! Du warst ja auch von Anfang an mit ihnen verbunden - das reißt nicht ab!!!!

Dein Schmerz ist jetzt noch so unsagbar frisch und es zerreißt Dich, wie es jeden von uns zerissen hat - aber der Schmerz wird leiser und die Erinnerungen wandeln sich, es bleiben die zärtlichen, schönen Erinnerungen und der Schmerz kommt seltener.
In einem der vielen Zettel und Heftchen, die ich bekommen habe, stand:
Die Trauer wandelt sich und wird liebende Erinnerung. Ich fand das sehr passend.

Liebe Grüße
Jutta


*Annika, 23.SSW 07/98
*Nicklas + *Jasmin, 20.SSW 04/99
*Robin, 19.SSW 05/00
Tom Frederik 10/01
Jannis Hendrik 10/03
*Mika, 16.SSW 01/05
und eine Hoffnung unterm Herzen 12/05

Maria_83
15.06.2005, 11:56
Hallo Ihr Lieben.

Wie allen anderen zuvor möchte ich auch euch noch für euer Beileid und eure Worte danken. Es baut mich immer wieder auf liebe verständnisvolle Worte zu lesen, auch wenn der Text nur kurz ist. Aber ich weiß, dass ihr mir damit beistehen und Kraft schenken wollt. Und das geschieht auch jedes Mal. Eure Worte sind wirklich trost spendend! Danke! Und es tut mir auch für euch leid, dass ihr leider auch diesen schmerzhaften Verlust erleiden musstet. Es tut mir wirklich sehr leid.

Eine von euch hat geschrieben, dass sie sich lange geärgert hat, dass für andere die Kinder noch nicht wirklich existiert haben. Genau darüber ärgere ich mich im Moment auch sehr! Am Wochenende hat mein Freund seinen Geburtstag gefeiert. Und seine Mutter hat seine Cousine eingeladen, die ein kleines Kind (noch kein Jahr alt) hat. Als die beiden dann da waren, musste ich ewig weinen. Aber keiner seiner Verwandten konnte das scheinbar sehen oder verstehen. Die haben sich alle total um das Kind gekümmert, vor allem die Eltern meines Freundes (obwohl sie sich doch im Herbst erst so um meine Babys hätten bemühen sollen), und keiner ist auf die Idee gekommen wie sehr mich das verletzen muss!! Ich war so enttäuscht, vor allem von meinen Schwiegereltern. Als mein Freund seiner Mutter das dann am Telefon ansatzweise erklärt hat (wie es mir ging), meinte seine Mutter, sie wollte die Cousine entlasten, weil diese etwas krank war. Also, auch wenn das egoistisch klingt, ich finde das sind schon 2 Gründe, warum diese Cousine nicht hätte kommen sollen. Erstens wegen ihrem Kind (meine Fehlgeburt war zu dem Zeitpunkt keine 5 Wochen her) und 2. weil sie wohl etwas krank war. Und außerdem war sie von meinem Freund nicht direkt eingeladen worden. Und dann hat diese Cousine wohl auch gefragt, ob sie was falsch gemacht hätte (ich habe sie die ganze Zeit ignoriert, weil ich nicht anders konnte). In meinen Augen: ja, hat sie.
Könnt ihr mich verstehen? Ich zweifle schon an mir. Erwarte ich zuviel Verständnis von Menschen, die diesen Verlust nicht erlebt haben? Ich erwarte doch nicht, dass alle Kinder vor mir versteckt werden, aber so kurz danach kann man doch sensibler sein, oder?
Eins möchte ich zu diesem Abend zu Ehren meiner Mutti noch sagen. Sie war die Einzige (abgesehen von meinem Freund), die sofort oder überhaupt kapiert hat, was mit mir los war. Als ich dieses Kind sah und anfing zu weinen kam meine Mutter sofort zu mir und hat sich um mich gekümmert, ist mit mir ein Stück spazieren gegangen, damit ich mich beruhigen konnte. Ich finde meine Mutti ist echt ne tolle Mutti.

Wie waren eure Erfahrungen mit Familienmitgliedern? Also sonst war ich mit allen Reaktionen meiner Familie „zufrieden“. Habe mich über niemanden geärgert. Aber die Familie meines Freundes ist echt unsensibel.

Als ich meine Schwiegermutter das erste mal wieder gesehen habe, hat sie mich gedrückt, mir gesagt, dass ihr alles sehr leid tut und dann: „Aber na ja, da müsst ihr jetzt eben durch“. Wie findet ihr eine solche Reaktion?

Ich würde mich sehr freuen, noch mal ein paar Meinungen/ Erfahrungen zu diesem Thema zu lesen. Ich zweifle nämlich wirklich an mir, ob ich zuviel erwarte. Außerdem bin ich kurz davor kein Wort mehr mit den Eltern meines Freundes zu sprechen...

Vielen Dank an Alle

Liebe Grüße

Maria (2kleine Naubis *20.SSW 10.5.05)