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  #31  
Alt 31.01.2016, 20:36
Antonina Antonina ist offline
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Registriert seit: 15.01.2014
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 140
Standard Durchschütteln?!

Liebe Anne,

einen kurzen Gruß möchte ich dir hier zumindest hinterlassen...

ich bin da zwar kein Experte, hätte aber folgende Gedanken (verzeih, wenn ich heute kurz und eher "schroff" schreibe, ich bin noch nicht wieder im Lot und sehr, sehr müde...):

- vielleicht hast du zuviele Kämpfe in deinem (Seelen-)Leben im Moment, die dir den Zugang abschneiden? Vielleicht ungeklärte Dinge, Widersprüche, Kummer, Stress? Andere innere Anteile, die zu lange durch den Prozess des Kinderwunsches unterdrückt waren und versuchen, sich wieder einen Weg zur Beachtung zu kämpfen? -> Das könnte eine Ursache der Erschöpfung sein?! Neben dem von dir angedachten Selbstschutz, der in meinen Augen durchaus möglich ist.

- vielleicht müsstest du einen anderen Weg probieren, um den Zugang wieder etwas zu lockern? Vielleicht Dinge für das innere Kind TUN? Weiß nicht, Aktivitäten, die sinnfrei und einfach nur spaßig und daher erfüllend und anreichernd sind? Trampolinspringen? Fingerfarben malen? Knete spielen? Seifenblasen... vielleicht kann das auflockern und wieder öffnen?

- oder einen anderen Weg suchen? Vielleicht was Gestaltthherapeutisches (ich hab da noch keine eigenen Erfahrungen, aber finde das spannend....), kann man ja auch alleine versuchen... denke malen könnte da gut geeignet sein...

Oder einfach diese Phantasiereisen - oder andere - eine zeitlang absichtlich nur zum Entspannen nutzen ohne etwas anderes zu erhoffen? Vielleicht bewusst andere (wenn wir uns treffen - sobald es wärmer, trockener und heller wird? Kann ich die welche mitbringen, die einfach nur zum Entspannen taugen, aber nett sind...) ...

Ich wünsche dir auf jeden Fall einen Weg und würde mich freuen, wenn "Expertinnen" hier noch andere Ideen haben!

Liebe Grüße

Antonina

Seit 12.2016 mit einem zweiten Weihnachtswunder an der Hand und

meinen drei Wunsch-Kindern auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke im Herzen - irgendwann sehen wir uns wieder!

unser Weihnachtswunder Noah (24.SSW 05.2015)- du fehlst mir so sehr!
sein Zwillings- Weihnachtsstern Samuel (11 SSW)
und die Sternschnuppe Marina im Herzen (7SSW, 06.2013)
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  #32  
Alt 01.02.2016, 14:47
Benutzerbild von Stina79
Stina79 Stina79 ist offline
aktiver Benutzer
 
Registriert seit: 14.11.2013
Beiträge: 196
Standard

Liebe Anne,

also das ist eine schwere Frage. Ich persönlich habe es nie geschafft so wirklich Kontakt aufzubauen, Silberschnur auszuwerfen etc. wann ich es wollte. es passierte wenn dann zufällig ohne Vorbereitung.

Aber ich denke auch die Trauer/Enttäuschung dass du deine Kinder verloren hast sitzt vielleicht noch zu tief. Was mir hilft ist dass ich aktiv etwas mache. Also Kinderwagen anschauen, Babysachen etc. sowas. Damit ich mich wieder dran erinnere wie es ist Vorfreude zu haben auf eine Schwangerschaft.

Ich denke es ist einfach sehr schwer da einen Rat zu geben. Das wichtigste ist wohl es auf sich zukommen zu lassen in den Entspannung und es nicht erzwingen wollen bzw. enttäuscht sein wenn es nicht klappt.

Ich freue mich auch immer wieder wenn ich das Gefühl habe meine verstorbene Mutter denkt an mich oder erscheint mir im Traum.

Aber die Idee mit dem Malen bzw. Gestalten finde ich auch gut. Ich hatte auch schon mehrfach versucht ein Bild für mein Kind zu machen aber das war leider immer zu verkrampft. Ich warte noch auf den Moment wo es einfach aus mir herausfließt ohne dass ich dabei an ein bestimmtes Motiv denken muss.

Ich konnte dir leider nicht weiterhelfen.

Liebe Grüße,

Stina

Egal wie steinig mein Weg ist, ich werde ihn gehen mit erhobenen Hauptes.
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  #33  
Alt 01.02.2016, 20:33
Benutzerbild von Claudi67
Claudi67 Claudi67 ist offline
GehtwohinihrHerzsieträgt
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Bundesland SH, östlicher Teil
Beiträge: 4.195
Standard

Liebe Anne,

hast du schon einmal versucht, diese "Leere", die ja anscheinend anstelle der vorher gefühlten Dinge/Personen nun da ist, zu begrüßen?
Und / oder die anderen negativen Gefühle wie Trauer, Enttäuschung, Verletzung?

Vielleicht ergibt sich daraus etwas Neues, das sich dann erst zeigt?

Vielleicht möchten diese negativen Gefühle einfach nur einmal wahrgenommen und begrüßt werden (und ich weiß, wie schwer das ist, "Trauer, ich liebe dich" o.ä. über die Lippen zu bringen, weil man die ja gerade so überhaupt nicht mag und liebt.)?

Liebe Grüße
Claudia

mit Krümelchen Annika,Sebastian undSternchen
für immer im Herzen
und einem Folgesohn (*05) im Leben

"Auch ein perfektes Chaos ist etwas Vollkommenes."



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  #34  
Alt 01.02.2016, 20:46
Susie Susie ist offline
Moderatorin
 
Registriert seit: 27.01.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 132
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Liebe Anne,

"Seit meiner letzten Fehlgeburt vor zwei Jahren hab ich den Kontakt zu meinen inneren Bildern (bis auf gaaanz wenige, kurze Ausnahmen, die ich hier beschrieb) verloren. Er lässt sich einfach nicht wirklich wiederherstellen, was mich sehr traurig macht. "

Wenn Du Dir eine MeditationsCD auflegst, oder alleine in Meditation gehst, dann erwartest oder erhoffst Du Dir Innere Bilder. Wie Du merkst, funktioniert das nicht. Erwartungen bedeutet warten - und da kannst du lange warten. Was wir in der EKT über die Jahre gelernt haben ist, dass oft das Gegenteil besser ist, also keine Erwartungen haben. Das klingt nun fast albern, wie soll frau denn das machen, keine Erwartungen haben?
Nun, Du konzentrierst Dich nicht auf das was nicht ist oder das, was Du erwartest, sondern Du nimmst wahr, WAS IST. Das ist immer der richtige Weg. Also, was gibt es denn noch wahrzunehmen ausser inneren Bildern?
Nimmst Du Töne wahr, oder hörst Du etwas? Gibt es Gefühle, körperliche (manchmal werden kalte Füsse ganz heiss oder der Atem geht plötzlich ganz durch oder solche Gefühle) oder gibt es Emotionen?
Du schreibst, das richtig viel passiert, ein Gefühl von schön und entspannt und zusätzlich ein Bild von einem Baum und einer Wiese. Dann bleib doch bei dem, was sich zeigt. Vielleicht fängt der Baum an zu sprechen, wenn Du ihn begrüßt. Vielleicht läd die Wiese Dich zum verweilen ein. Du kannst auch die Entspannung begrüßen. Wenn Du ihr dankst, dass sie jetzt da ist, und sie fragst, was Du für sie tun kannst, wird sie Dir vielleicht völlig neue Wege zeigen.

Eine andere Variante wäre, dass Du die Trauer über den "verlorenen" (hast Du ja nicht wirklich, wie man sieht) Kontakt mit der EKT begrüßt und auch sie fragst, was Du für sie tun kannst.

Dir alles Liebe,
Susanna

Dr. med. Susanna Lübcke
http://www.emotionalkoerpertherapie.de/
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