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  #1  
Alt 25.05.2012, 15:10
Iva Iva ist offline
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Hallo, ich bin neu hier, lese schon eine Weile mit und möchte mich jetzt endlich vorstellen.
Wie fange ich an?


Ich wusste eigentlich schon immer, dass ich irgendwann Kinder haben möchte, aber auch unter den richtigen Umständen und möglichst auch mit dem richtigen Mann.


Irgendwann stimmte dann alles, es dauerte zwar etwas aber mit Hilfe von Zyklustee wurde ich schwanger und unser Sohn kam zu uns.
Die Schwangerschaft war unkompliziert, die Geburt war ein tolles Erlebnis, es ging ziemlich schnell – also alles traumhaft, wie im Bilderbuch!
Da war ich 34 Jahre alt. Mein Sohn ist jetzt 5 Jahre.


Ein Jahr später bekam mein „kleiner“ Bruder seine erste Tochter. Das ganze verlief nicht so reibungslos – Notkaiserschnitt, Frühchen, Brutkasten...
Aber die kleine hat sich toll entwickelt, Cousin und Cousine sind ein super -Team.


Längere Zeit dachten mein Mann und ich nicht über ein zweites Kind nach.
Irgendwann bekam ich einen Rappel, denn die Uhr fing an zu ticken. Ich dachte wenn wir noch ein Kind wollen müssen wir jetzt...
Aber irgendwie wollten wir noch gar nicht. Also sagten wir uns, wir machen uns nicht verrückt und warten noch. Ich wollte dass der Wunsch genauso da ist wie beim ersten Mal.


Ich ließ den Wunsch langsam keimen und wachsen, aber da passierte es... Eine enge Freundin war schwanger mit dem zweiten. Alles sah gut aus, doch nach langem hin und her und zermürbendem warten war klar, dass das Kind nicht lebensfähig sein würde.
Sie entschlossen sich zu einem späten Abbruch. – ich habe sehr mit den beiden mit–gelitten.


Erstmal konnte ich an Schwangerschaft nicht mehr denken. Doch mit der Zeit kam der Wunsch vorsichtig wieder.
Dann wurde meine Schwägerin erneut schwanger und da war es auch bei mir soweit, dass ich es ernsthaft wieder versuchen wollte.


Ich hatte sehr lange unregelmäßige Zyklen. Zyklustee half diesmal nicht wirklich. Mönchspfeffer machte die Zyklen noch länger (Eisprung noch später) inzwischen maß ich auch die Temperatur.
Ich ging zur Frauenärztin, wollte meine Hormone checken lassen. Die überwies mich gleich zum Kinderwunschzentrum – wegen meines Alters inzwischen war ich fast 39.
Die checkten alles – Eizellreifung wurde mit Gonal f unterstützt klappte super aber schwanger wurde ich nicht.


Dann der Schocker bei meinem Bruder und Schwägerin: Gegen Ende der Schwangerschaft wurde eine Fehlbildung festgestellt.
Das ganze ging mir unglaublich nah. Am schlimmsten war die Ungewissheit und die Ohnmacht bis zur Geburt.
Wir wussten vorher alle wenig darüber und informierten uns – eine Behinderung die man weitgehend beheben kann – womit man leben kann, aber genaues weiß man erst nach der Geburt.


Die Kleine ist nun ein Jahr und war mehr im Krankenhaus als Zu hause. Wieder ein Notkaiserschnitt und viel zu früh. Das Herz war auch betroffen, zwei Herz – OPs, einige andere „Kleinigkeiten“,
ständig Komplikationen, Krankenhauskeim, dann machte die Lunge Schlapp, ohne Magensonde geht gar nichts und und und
Nach der letzten OP sah es fast so aus als ob sie es nicht schafft … es ist grauenhaft was die Kleine mitmacht und vor allem auch Ihre Eltern, sie gehen durch die Hölle. Ich kann und will das gar nicht alles aufschreiben.


Während der Ganzen Zeit haben mein Mann und ich trotzdem weiter versucht schwanger zu werden.
Nach fast einem Jahr die erste Insemination. Danach bekam ich zum ersten mal Utrogest Vaginal – hab ich nicht gut vertragen..- bis zum Bluttest. – ohne Erfolg – obwohl alles so super aussah.


Danach erstmal wieder ein Zyklus Pause keine Hormone. Parallel hatte ich mit Ovaria Comp angefangen.
Dieser Zyklus war super ohne Hormone bekam ich pünktlich meinen Eisprung. Doch dann auch genauso pünktlich meine Blutungen...dachte ich.


Bei der Blutuntersuchung stellte sich überraschend heraus, dass ich schwanger war. Das war ein Hammer aber wir trauten uns noch nicht so richtig uns zu freuen. Wegen der leichten Blutungen bekam ich wieder Progesteron vaginal.
Der LH Spiegel stieg aber im Ultraschall war nichts zu sehen...keine Fruchthöhle.


Irgendwann war endgültig klar, dass da nichts war nur ein Verdacht auf Eileiterschwangerschaft. Hat sich zum Glück nicht bestätigt.
Zum Glück ging auch alles ohne Ausschabung ab - an meinem 40. Geburtstag... Den hatte ich mir eigentlich als Grenze gesetzt.
Die habe ich aber nun doch noch weiter nach hinten verschoben.... wie das so ist, denn jetzt ist er da und groß der KINDERWUNSCH. Und auch mein Sohn äußert immer mal wieder den Wunsch nach einem Geschwisterchen.


Aber mit den Hormonen und Kinderwunschzentrum ist jetzt Schluss, ich will das nicht mehr.


Ich glaube, dass das Utrogest also Progesteron im vorangegangenen Zyklus sehr zur Schwangerschaft beigetragen hat. Aber es hatte bei mir extreme Nebenwirkungen. Darum habe ich mir nun die Progesteroncreme von Biovea bestellt. Habe sie im letzten Zyklus ausprobiert und gut vertragen.


Auch OvariaComp nehme ich noch aber im letzten Zyklus war der Eisprung wieder später.


Lange Rede kurzer Sinn, das Schicksal meiner kleinen Nichte und Ihrer Eltern hat sicher einen erheblichen Einfluss.
Einerseits natürlich die Angst, das es uns ähnlich ergehen könnte, aber auch irgendwie ein schlechtes Gewissen oder Schuldgefühle oder so etwas, weil ich dann vielleicht zwei gesunde Kinder Hätte und mein „kleiner“ Bruder nicht.
Ich hoffe Ihr versteht was ich sagen will. Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass ich ja erst schwanger werden darf, wenn es meiner kleinen Nichte endlich besser geht.
Dann sehe ich was für ein Leben sie jetzt führen – und dann frage ich mich ob ich dieses Risiko wirklich nochmal eingehen will.


Jetzt wo ich es schreibe wird es mir noch klarer.


Trotz allem wünschen wir uns inzwischen so sehr ein zweites Kind und Geschwisterchen für unseren Sohn.


Ich würde nun gerne Aconitum C30 dann Nux Vomica C30 und dann Sepia C1000 nehmen. Ich glaube Aconitum ist in meinem Fall besonders angebracht...
Meint Ihr ich kann Ovaria comp und die Progesteroncreme trotzdem weiter nehmen?


Ich hoffe ich habe jetzt keine Ängste bei Euch „Leidensgenossinen“ geschürt, aber so ist es leider bei uns...


Ganz liebe Grüße und vielen Dank an alle die diesen langen Text gelesen haben!


Iva
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  #2  
Alt 26.05.2012, 16:28
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Christine123 Christine123 ist offline
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Hallo Iva.

Ersteinmal herzlich willkommen hier im Forum. Schön, dass du den Weg zu uns gefunden hast. :-)
Leider habe ich keinerlei Erfahrung mit Ovaria Comp und Progesteroncreme. Da kann dir sicherlich jemand anders hier besser weiterhelfen. Trotzdem möchte ich mich gern zu deiner Vorstellung äußern.
Die Geschichte deiner kleinen Nichte klingt wirklich furchtbar. Und so wie du es schilderst, leidest du sehr mit deinem Bruder und deiner Schwägerin. Dass sich das zweifellos in eurem Kinderwunsch niederschlägt, schreibst du ja selbst: Schuldgefühle, wenn es bei euch mit einem zweiten gesunden Kind klappen sollte. Du 'verbietest' es dir regelrecht selbst, ein zweites Mal mit einem gesunden Kindchen schwanger zu werden, aus moralischer Verpflichtung gegenüber deinem Bruder. Da überrascht es kaum, dass es bislang noch nicht klappen wollte, oder?
Angesichts deiner Ängste, auch hinsichtlich deines Alters, und deiner inneren Zerrissenheit, denke ich, dass dein Weg mit Aconitum, Nux Vomica und Sepia ein guter erster Schritt sein kann, innerlich wieder zur Ruhe zu kommen.

Vielleicht 'knackst' du diese innere Zerrissenheit ja bereits mithilfe der Sepia, aber aus deinen Worten lese ich mehrere Punkte heraus, die einer zweiten Empfängnis im Weg stehen könnten:
Du hast dir eine 'Deadline' wegen deines Alters gesetzt, wirkst irgendwie gehetzt. Du möchtest deinem Sohn den Wunsch nach einem Geschwisterchen erfüllen, obwohl du selbst voller Ängste vor einer zweiten Schwangerschaft und deren möglichen Gefahren steckst. Und du schreckst davor zurück ein zweites Kindchen zu bekommen, sofern die Gefahr bestünde, dass es behindert auf die Welt kommen sollte.

Es geht also nicht mehr nur um deinen und den Wunsch deines Mannes nach einem Geschwisterchen, sondern auch darum, dass dies möglichst bald geschen sollte, dass ihr (zugleich) Wünsche von außen (also auch durch euren Sohn) erfüllen möchtet und dass ihr Erwartungen an das zweite Kindchen knüpft.(Das klingt jetzt hart, aber auch der Wunsch, es möge 'nicht behindert' sein ist eine Erwartung, selbst wenn nahezu jedes Paar diesen Wunsch irgendwie hegt. Beim Lesen deiner Worte wirkte das auf mich fast wie eine Bedingung. )

In Biggis Buch "Gelassen durch die Kinderwunschzeit", über das ich hier ins Forum gefunden habe, gibt es auf Seite 69 den Abschnitt "Erwartungen an die Kinder", nach dem solche Wünsche zwischen Mutter und Kind stehen können, z.B. lieber ein Mädchen als einen Jungen haben zu wollen, um eine Beziehung zu kitten oder um aus dem ungeliebten Job rauszukommen.
Denn lt. Biggi wünschen sich die Kinderseelen nur eins: Als vollkommen unbeschriebenes Blatt auf die Welt zu kommen.

Das drohen wir Kinderwunschfrauen manchmal zu vergessen, in unserem innigen, manchmal verzweifelten, Wunsch ein Kindchen im Arm zu halten. :-/
Kennst du dieses Buch? Es ist toll und geht 'warm' und anschaulich auf die Ängste von uns Kinderwunschfrauen ein und bietet uns vor allem Ansätze, was wir selbst zu unserer inneren "Heilung" beitragen können.

Am Schluss lässt es auch die Kinderseelen zu Wort kommen. Ich habe dir deshalb mal einen Link mit diesen Worten von Biggis Kinderwunschseite dazugefügt, der einem hilft, die Kinderseelen zu verstehen.

http://www.kinderwunschhilfe.de/index.php?id=67

So, liebe Iva, ich hoffe, ich habe dich mit meinen Worten nicht verletzt oder erschreckt. Das ist nicht meine Absicht. Auch nicht, mit dem Finger auf dich zu zeigen, denn schließlich gehöre ich selbst zu den Kinderwunschfrauen hier, die sich mit Ängsten und Altballast herumschlagen und immer mal wieder in ein Loch fallen und von anderen Forumsfrauen aufgerichtet werden müssen.
Ich nehme übrigens selbst die Sepia C 1000 und bin gerade mittendrin, meine 'Wolken' hin zu unserem Kindchen zu 'knacken'. Vielleicht hilft sie ja auch dir, eurem Geschwisterkindchen ein ganzes Stück näher zu kommen. Jedenfalls wünsche ich dir das von Herzen und drücke beide Daumen!

Alles Gute,
Christine


"Sometimes God doesn't change your situation because He is trying to change your heart".

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  #3  
Alt 28.05.2012, 12:10
Iva Iva ist offline
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Hallo Christine,


vielen dank für Deine ehrliche Antwort.
Das Gedicht von Biggi „Ich bin Dein Kind „ hat mich sehr berührt.
Du hast recht irgendwie habe ich dem kleinen Wesen die Tür nicht geöffnet.
Erst konnte ich mich nicht dafür entscheiden und als ich es dann wirklich wollte, kamen die Ängste.
Ich stelle durch meine Befürchtungen Bedingungen, das ist mir jetzt auch klar geworden.


Irgendwie sitze ich hinter der Tür und wundere mich, das sie nicht aufgeht.
Aber allein dadurch dass ich darüber schreibe und inzwischen auch manchmal drüber sprechen kann, verändert sich gerade ein bisschen was.


Vielleicht sollte ich mir von meiner kleinen Nichte helfen lassen, wenn ich sie im Arm halte und Ihren unglaublichen Lebenswillen bewundere und ihre Fröhlichkeit, trotz allem was sie aushalten muß.


Das Buch von Biggi hab ich auch seit ein paar Tagen, habe aber noch nicht alles durchgelesen.


Christine, du hast mir sehr geholfen, danke für die Denkanstöße und alles liebe auch für Deinen weg.


Iva
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  #4  
Alt 28.05.2012, 13:10
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Christine123 Christine123 ist offline
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Hallo Iva!

Puh, ich bin so erleichtert, dass du meine Antwort so positiv für dich wertest. :-)
Manchmal kann man mit so ehrlichen Worten auch das pure Gegenteil des Beabsichtigten erreichen, denn ein Finger in der Wunde kann zu sehr heftigen Reaktionen führen (habe es gerade vor wenigen Wochen selbst erlebt, als mir Biggi ihren Finger in meine Wunde legte und ich 'vehement' versuchte, ihn da rauszubekommen, eh ich mich meinem 'Problem', auf das sie hatte hinweisen wollen, schließlich stellen konnte ;-))

Deine Idee, dir von deiner kleinen Nichte helfen zu lassen, ist eine ganz wunderbare. Sie wird dir helfen, den von Biggi 'propagierten' Weg anzunehmen und alle Ängste und Zweifel, die dir noch im Weg stehen, zu erkennen und aufzuarbeiten, bis nichts mehr zwischen dir und deinem Kindchen steht außer reiner Mutterliebe und Zuversicht. :-)

Ich habe keinen Zweifel, dass dein eingeschlagener Weg dich und deinen Mann zu einem Geschwisterkindchen führen wird. Viel Spaß beim Lesen des Buches und vielen Dank für die guten Wünsche.

Werden uns bestimmt noch hier und da im Forum wiedertreffen. :-)

Bis dahin alles Gute!

Christine


"Sometimes God doesn't change your situation because He is trying to change your heart".

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  #5  
Alt 29.05.2012, 09:32
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Biggi Biggi ist offline
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Liebe Iva,

Christine hat sich wundervoll um Dich gekümmert (vielen Dank dafür!)
an allem ist viel wahres dran.

Eines möchte ich gerne ergänzen:

Wenn ich jetzt mal so dein Post lese, dann zeigt sich eiens klar:
Deine eigenen Kinder haben im Verhältnis zu den "anderen" Kindern
zur Zeit noch wenig Raum.

Das ist bei solchen Schicksalsschlägen ja auch kein Wunder.

Was passiert da in uns ?

Augerechnet die warmherzigen Menschen sind es,
die mit den Schicksalsschlägen der anderen sehr mitfühlen.

Die Grenze von "zur Seite stehen" und "mit tragen" ist hier schnell überschritten.
Das ist ganz normal, aber es bringt unsere eigene Lebenserfahrung
manchmal sehr durcheinander, und auch die Dateien in unserem
Unbewussten, in denen wir unsere Gefühle speichern und verwalten.

Dass dies passiert ist, erkennt man oft schon daran,
dass man mit Logik und intellekt und Gesprächen nicht weiter kommt.

Ich könnte dir doch Argumente liefern, wie
"Die Wahrscheinlichkeit ist nicht sehr hoch, dass dir selbst so etwas auch passiert"
Oder, ich könnte korrigieren:
"Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn dein zweites Kind dann lebt und auch noch gesund ist. Es steht dir zu und Du bist nciht dein Bruder ".

Solche Gedanken machen allenfalls traurig, sie schaffen es aber nicht,
die vorhandenen Gefühle (und das sind in deinem Fall vermutlich viele)
zu "vertreiben".

Gefühle kann man nicht vertreiben und nicht wegreden.

Denn sie stecken nicht im Verstand, sondern in unserer zweiten großen Festpkatte, dem Unbewusstsein, das immer zur ersten parallel läuft und mitwirkt.

Man kann Gefühle lösen.
Oder die Dateien des Unbewussten überspielen.


Was würde ich in solch einem Fall in der Praxis tun?

Ich würde Dich bitten, für jedes in deinem Bericht genanntes Kind ein Blatt
Papier zu nehmen und den Namen des betreffenden Kindes drauf schreiben.
Inclusive deines Sohnes und deinen weiteren Wunschkindern.

Diese Blätter würde ich in die verschiedenen Ecken des Raumes legen
und Dich dann bitten, dich einfach nur in die Mitte zu stellen
und sehr , sehr geduldig heraus zu finden, zu welchem Blatt Papier
es dich zieht.

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es dich nicht zuerst zu deinen eigenen
Kindern ziehen.
Sondern zu den anderen, vielleicht sogar zu deiner Nichte.

Dem darf man dann nachgeben.
In winzigen Schritten.
In dem man geduldig auf den Impuls für einen jeden Schritt wartet.

Bei jedem einzelnen Schritt lösen sich nun Gefühle.
Die muss man weder anschauen noch ausdiskutieren.
Nur erleben.

So landest du vielleicht bei deiner Nichte.

Und von dort aus fühlst du neu.
Schaust dir alle Blätter an.
Findest heraus, wohin es dich zieht.

und wieder bewegst du dich in kleinen Schritten dort hin.
Ohne zu werten, wohin du verstandesgemäß eigentlich möchtest.
Folge nur deinen Impulsen.
Und fühle alle Gefühle, die ein jeder einzelne Schritt löst.

So gelangst du irgendwann zu deinen eigenen Kindern und auch zu
deinen Wunschkindern.

Und dann hast du es geschafft.

Das ist jetzt gerade ziemlich gewagt von mir.
Aber das ist der Kern.

Vielleicht stellst du es dir einfach nur vor.

Das allein löst schon vieles.

Ich hoffe, ich konnte das transportieren.


Lieber Gruss

Biggi


Birgit Zart

http://www.kinderwunschhilfe.de

Von mir ausgebildete Therapeuten in Eurer Region findet Ihr hier:
http://www.die-fruchtbarkeitsmassage.de
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  #6  
Alt 29.05.2012, 16:26
Iva Iva ist offline
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Liebe Biggi,


vielen Dank für Deine Antwort!


Ich hatte heute ein wenig Zeit für mich alleine und habe gleich Deine Übung gemacht.
Na ja so gleich ging das gar nicht, als die Zettel lagen fiel es mir schwer den Kopf auszuschalten.
Ich wollte spontan zu meinem Sohn, aber das fühlte sich noch nicht so richtig an. Woanders hin ging irgendwie auch nicht. Da bin ich dann nochmal aus dem Raum gegangen.


Als ich erneut hinein ging in die Mitte, war es ganz anders. Der erste Impuls zog mich zu dem Sternenjungen meiner Freundin, es half mir sehr seinen Namen zu kennen.


Ich kniete mich vor ihn und redete mit Ihm, erzählte von seiner kleinen Schwester, die inzwischen gesund geboren war und dass seine Eltern und seine große Schwester sehr glücklich sind.
Ich sagte ihm, dass er seine Eltern sehr nah zusammen gebracht hat in dieser Zeit und so vielleicht den Weg geebnet hat für seine kleine Schwester...

Dann konnte ich mit einem guten Gefühl weiter gehen zu meiner kleinen Nichte.
Da kamen dann so viele Gefühle, die konnte ich kaum sortieren, vor allem auch Gefühle zu meinem Bruder die mich belasten... ich erzählte Ihr alles bis ich weiter konnte.

Danach zog es mich ganz klar zu meinem Stenenkind.
Ich habe mich entschuldigt, dass die Tür nicht öffen war.
Die „40“-Grenze existiert nicht mehr, aber vielleicht war das irgendwo nicht angekommen.
Ich sagte Ihm dass ich es lieb habe und dass ich mich freue dass es bei mir war wenn auch nur kurz und dass es keine Grenzen mehr gibt.

Jetzt wollte ich zu meinem Sohn aber dass passte immer noch nicht also kehrte ich um zu meinem ungeborenen Jungen.
Das Blatt war leer, ich wollte mich nicht auf irgendwelche Namen festlegen.
Ich kam nicht gut zu meinen Gefühlen. Ich sagte ihm, dass ich ihn lieb habe, dass er ruhig kommen kann auch wenn da schon ein Junge ist, vielleicht braucht sein größer Bruder männliche Unterstützung.
Ich sagte ihm auch dass es keine zeitlichen Grenzen mehr gibt.


Nun trieb es mich noch kurz zu meiner größeren Nichte - ein warmes Hallo.


Dann wollte ich zu meinem ungeborenen Mädchen.
Ich ging zu ihr und eine Freude überkam mich.
Jetzt musste ich gar nicht mehr so viel sagen. Nur dass ich keine Erwartungen an sie habe.


Jetzt kam ich zu meinem Sohn meinem großen kleinen. Die Gefühle sind so klar dass ich nichts sagen musste.


Wir reden mit ihm nicht über den Kinderwunsch aber er scheint es zu wissen und manchmal kommen unvermittelte Äußerungen.
Heute früh fragte er ob da in meine Bauch noch ein Ei wächst. Ich sagte ihm dass es sein kann, dass ich es aber nicht weiß. Darauf antwortete er : „Mama ist ja auch nicht so schlimm wenn nicht, vielleicht hattest Du ja nur ein Ei, ich hab ja Dich“.


Dafür bedankte ich mich.


Ich habe viel geweint bei dieser Übung, aber ich kann sie jedem empfehlen, dem es ähnlich geht wie mir! Es hat so gut getan, den Kindern, jedem einzelnen alles zu sagen!


Es hat mich innerlich sehr ruhig gemacht. Ich bin gespannt wie es weitergeht und sehe voller zuversicht in die Zukunft. Ich fühle mich gerade echt gut :-)


Biggi vielen Dank dafür,


alles Liebe Iva
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  #7  
Alt 29.05.2012, 20:15
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Biggi Biggi ist offline
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Liebe Iva,

wow!

ich hätte wirklich nicht erwartet, dass du hier solch einen 1+ Durchmarsch
hinlegst!

Da bin ich jetzt baff.

Und ich freu mich natürlich!
Denn dies ist wirklich der Kern.

Alles, was Du Deinen und den Kindern gesagt hast.
das hast Du auch Dir selbst gesagt.

Das war eine direkte Umprogrammierung deines Unbewussten..

Alle Gefühle, die kurz hochkamen, sind jetzt gelöst.

Der Weg zu Deinem Kind ist jetzt viel freier als zuvor.

Ich würde jetzt einfach nur abwarten.

es gibt nichts, was Du jetzt tun müsstest.

Beobachte dich doch einfach eine Zeit lang.

Und schau ab und zu , ob der Weg zu deinem Kind frei bleibt.


Das Wesentliche ist, dass Du deine Gefühle frei gelassen hast, ja ?

schön, wirklich wunderschön!

Da ist jetzt so viel Liebe spürbar.


ich kann Dir enfach nur für Dein Vertrauen danken.

lieber Gruss

Biggi


Birgit Zart

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Von mir ausgebildete Therapeuten in Eurer Region findet Ihr hier:
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  #8  
Alt 29.05.2012, 21:18
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Christine123 Christine123 ist offline
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Oh, Iva!

Was für ein Posting!
Ich hatte Gänsehaut beim Lesen. Wie klar du deine Gefühle beschreiben kannst, die dich während der Übung erfassten. Wie offen du dafür bist, dich deinen Gefühlen zu stellen.
Ja, ich habe deutlich mitfühlen können, wie du es geschafft hast, sie aufzuspüren und rauszulassen. Und auch die Erleichterung, die dich jetzt erfüllt.
Du hast mich ermutigt, diese Übung selbst auch mal zu probieren. (Wie auch immer sie mir beim ersten Mal gelingen mag.)
Vielen Dank für deinen Bericht!!!!!

Und vielen Dank, liebe Biggi, für dieses wundervolle Werkzeug das du Iva und damit auch uns anderen an die Hand gegeben hast.

Dankbare Grüße,
Christine


"Sometimes God doesn't change your situation because He is trying to change your heart".

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  #9  
Alt 30.05.2012, 11:01
Iva Iva ist offline
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Liebe Christine, Liebe Biggi

Es freut mich dass Ihr das so seht!
Trotzdem glaube ich, dass da noch einiges brodelt, es scheint aber irgendwie nicht mehr auf den Schultern der Kinder zu lasten.

Was mich jetzt sehr beschäftigt, sind Dinge die mehr meinen Bruder und mich betreffen.

Ich glaube ich bin einen Schritt weiter gekommen. Ich Danke Euch beiden nochmal sehr für die tolle Hilfe!

Christine, wenn Du es auch probierst, würde mich sehr interessieren, wie es Dir dabei geht, vielleicht magst Du ja mal berichten... :-)
Wenn es nicht gleich klappen will, lass die Blätter erstmal liegen und sich an ihre Plätze gewöhnen, setz Dich in die Mitte oder geh mal kurz raus und mach etwas anderes. Hat mir geholfen.

Ich bin froh, daß ich dieses Forum gefunden habe!

Wünsche alles Gute Iva
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  #10  
Alt 30.05.2012, 21:51
Benutzerbild von Christine123
Christine123 Christine123 ist offline
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Liebe Iva,

es freut mich sehr, dass du mit Biggis - und meiner - Hilfe etwas in dir zum Klingen gebracht hast, das offenbar lange verschlossen schien.
Zitat:
Zitat von Iva Beitrag anzeigen
Christine, wenn Du es auch probierst, würde mich sehr interessieren, wie es Dir dabei geht, vielleicht magst Du ja mal berichten... :-)
Puh, nun hab ich es selbst mal gewagt. Obwohl ich für mich gestern abend schon beschlossen habe, es heute mal zu probieren, fühlt es sich sehr viel 'stiller' an, die Bögen zu beschriften und im Raum zu verteilen, als ich es mir gestern ausgemalt hab. Weniger 'feierlich' irgendwie.

Also gut. Ich wählte meine Patenkinder, meinen kleinen Neffen und die Tochter eines Bekannten, ein knappes halbes Jahr alt. Wir haben einen weiteren, sehr viel älteren Neffen, doch das Blatt mit seinem Namen habe ich zerissen. Er passte nicht hinein. Da war nichts, was er in mir zum Klingen brachte. Obwohl ich ihn sehr mag. Also wurde die Auswahl nur noch durch meine Wunschtochter und meinen Wunschsohn komplettiert.

Ich verteilte die insgesamt sechs Bögen ganz nach Gefühl im Raum und ließ sie auf mich wirken. Zwei Täusche musste ich noch vornehmen, die vorherige Standortwahl fühlte sich auf einmal nicht mehr richtig an.

Dann stellte ich mich in die Mitte des Raumes, wichtig war mir, mit den Zehen auf Teppich zu stehen, der Rest meiner Füße auf dem Parkett. Ich schloss die Augen und spürte in mich hinein. Es waren keine bewussten Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, ich wartete einfach den richtigen Moment ab. Bis mein Gefühl mir ein Zeichen gab. Also öffnete ich die Augen und drehte mich ganz langsam im Uhrzeigersinn, schaute mir alle sechs Bögen in Ruhe an. Und anders als erwartet ging ich nicht zuerst zu meinem kleinen Neffen, sondern zu meiner Wunschtochter, die mir räumlich am nächsten war. Ihren Namen hat mein Mann ausgesucht. Ich sprach mit ihr, dann setzte ich mich neben sie, weil sich das besser anfühlte.
Ich warte seit einer guten Woche nun schon auf meine Mens. Ich bin mir sehr sicher, dass es nicht mehr lange dauern kann, leise Anzeichen zeigten sich bereits gestern, doch so richtig wollte es noch nicht fließen. Also übte ich mich in Gelassenheit und sagte mir, mein Körper weiß am besten, was richtig ist.
Heute während des Tages überkam mich plötzlich die Gewissheit, schwanger zu sein. Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt, ich war noch nie schwanger. Doch ich spürte, wie es in meinem Unterleib arbeitete. Ich stellte mir vor, dass das nicht die Vorboten der Mens seien, sondern gerade die Einnistung des Eis vonstatten ging. Und lobte mein Körper, selbst für den Fall, dass ich mich irren sollte. Mein Blick auf die Welt veränderte sich plötzlich. Ich stellte mir vor, dass uns nun etwas völlig Neues bevorstand, ein ganz anderes Leben als bisher und freute mich irgendwie auf das große Unbekannte. Ich machte mir Gedanken, ob wir unseren geplanten Sommerurlaub mit mehreren mittelschweren Wanderungen, auf die ich mich sehr freue, so überhaupt würden durchziehen könnten und entschied, dass wir irgendwie einen Weg finden würden.
Als ich heimkam, wollte ich es wissen und schaute nach. Stellte fest, dass es sehr wahrscheinlich die Mens war, die sich im Laufe des Tages angekündigt hatte. Richtig enttäuscht war ich nicht, vielleicht auch ein wenig erleichtert, aber irgendwie war ich seltsam bewegt. Und hatte das Gefühl, diese Übung unbedingt gleich machen zu wollen.
Nun saß ich also neben dem Bogen mit dem Namen meiner Wunschtochter und dankte ihr dafür, dass ich diese Anzeichen einer Schwangerschaft (deutliches Ziehen im Unterleib, eine gewisse Spannung, so etwas wie Purzelbäume im Bauch - anders als bisher) heute so deutlich spüren durfte wie noch nie. Ich entschuldigte mich bei ihr, dass ich nicht genau sagen könne, ob es ihre Nähe ist, die ich seit einer Woche wahrnehme oder die ihres Wunschbruders. Ich sagte ihr, dass wir uns auf sie freuen, egal, wann sie zu uns kommen wolle. Dass ich eine starke Mutter sein wolle, die ihre Instinkte pflegt, dass ich auch für sie stark sein wolle.
Dann verabschiedete ich mich von ihr mit einem Küsschen auf meiner ausgestreckte Hand.

Und ging weiter zu meinem Wunschjungen. Ich habe bereits einen Namen für ihn, von dem mein Mann aber noch nicht überzeugt ist. Zu ihm spürte ich eine stärkere Verbindung als zu meinem Mädchen. Ich spürte fast so etwas wie Gewissheit, dass er es gewesen sein muss, der mich in der vergangenen Woche in Gedanken jeden Tag begleitet hat. Bei ihm blieb ich stehen und sagte ihm, dass er ohne jede Erwartung an ihn auf die Welt kommen dürfe, er solle hingehen und vertrauen. Auch ihm sagte ich, dass wir ihn lieben und dass es keinen Grund gebe, dass er noch nicht zu uns kommen dürfe (das war bislang durch äußere Umstände noch nicht sicher), er sei jederzeit willkommen . Dann verabschiedete ich mich auch von ihm mit einem Küsschen über meine Hand.

Als nächstes ging ich zu der kleinen Tochter des Bekannten und spürte den Schmerz, der in mir hochkommt, wenn ich sie vor mir sehe. Zwar haben wir uns erst einmal gesehen, ich hatte sie auf dem Arm, es war sehr schön, aber wenn ich Fotos von ihr bei ihm sehe, stellt sich so eine Mischung aus Entzücken (sie ist wahnsinnig niedlich!) und Schmerz bei mir ein, weil die Verkündung der Schwangerschaft letztes Jahr in eine Zeit fiel, in der mich heftiger Babyneid plagte. Ich entschuldigte mich bei ihr für dieses Gefühl und versicherte ihr, dass ich uns eine echte Chance geben wolle, weiter warm miteinander zu werden. Schließlich könne sie nichts dafür, dass es bei uns länger dauert als bei ihren Eltern. Ich versicherte ihr, dass sie großes Glück gehabt habe mit ihren liebevollen Eltern und dass ich mir wünsche, dass ich mich schon bald nur noch freuen kann, wenn ich ihr Foto sehe.

Weiter ging es zu meiner ältesten Patentochter. Ich mag sie sehr und ich weiß, dass auch sie mich in ihr Herz geschlossen hat. Unser Verhältnis wird leider ein wenig von der Erwartungshaltung ihrer Eltern an mich als Patentante überschattet. Sie wünschen sich mehr Kontakt und genau diese Erwartung lässt mich zurückweichen. Ich quälte mich lange mit schlechtem Gewissen, dass ich mich häufger melden müsse, aber momentan höre ich vor allem auf mein Bedürfnis und mache es davon abhängig, ob und wann ich den Kontakt suche. Ich versicherte ihr, wie viel sie auch mir bedeute und entschuldigte mich bei ihr, dass ich mich nicht öfter melde und ihren Wunsch nach Nähe nicht befriedigen kann. Dass das aber nichts an meiner Liebe zu ihr ändere.

Dann wandte ich mich meiner zweiten Patentochter zu. Sie ist eineinhalb und entdeckt gerade munter und neugierig die Welt. Die Verbindung zu ihr ist noch am schwächsten von allen Patenkindern, auch, weil sie mehrere Paten hat und ich merke, dass ich damit nicht so richtig umzugehen weiß. Ich mag sie nicht vereinnahmen, ich gestehe es mir nicht zu. also sprach ich mit ihr darüber und als ich mich schließlich bedankte und bereits zum Gehen wandte, kam mir unsere letzte Begegnung in den Sinn, die ich vorher völlig verdrängt hatte, wo sie meinen Mann und mich mit ihrer Fröhlichkeit voll verzaubert hat. Ein Zeichen für mich, dass auch wir, sie und ich, auf einem guten Weg miteinander sind.

Abschließend kam ich schließlich zu meinem Neffen, von dem ich gestern noch geglaubt hatte, dass ich zu ihm als erstes gehen würde. Er ist mein Sonnenschein, er lehrte mich in den letzten Wochen und Monaten, wie es ist, ein Kind wie sein eigenes zu lieben. Er ist mein Schlüssel, mich Kindern und meinem Kinderwunsch in Liebe zu öffnen. Dafür dankte ich ihm und gab ihm einen Kuss.

Dann kehrte ich zurück an meinen Ausgangspunkt in der Mitte. Es tat gut, mit allen von ihnen gesprochen zu haben. Aber ich fühlte mich innerlich nicht wie befreit. Und weinen hatte ich auch nicht müssen. Es machte sich eher so etwas wie Gelassenheit breit. Und der Wunsch, es aufzuschreiben, solange es noch so frisch ist. Nun, wo ich es getan habe, merke ich, dass mir die Übung geholfen hat, den Eintritt der Mens voll und ganz zu akzeptieren. Nicht nur mit dem Verstand, sondern auch im Herzen. Ich fühle mich nun ruhiger und kann mich heute abend anderen Dingen widmen, ohne allzu sehr über dieses seltsame Ich-werde-Mutter-Gefühl des Tages nachzugrübeln.
Letztlich war es doch ein riesengroßes Geschenk für mich. Ich konnte mich an den 'Ernstfall' gewöhnen, schon mal hineinfühlen, wie es wäre. Und ich spüre - nach Wochen und Monaten des Zweifels - die Gewissheit, dass wir in nicht allzu ferner Zukunft unser erstes Kindchen in unseren Armen halten werden. Dass mein Körper das kann. Und das auch mein Unterbewusstsein mehr und mehr 'Ja!' zu einem kleinen Mäuschen sagt.

Vielen Dank für dein Interesse, liebe Iva.

Ich wünsche dir einen schönen Abend,

Christine


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aconitum, angst, heilung der gefühle, ovaria comp, trauer

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