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Alt 31.05.2012, 12:58
Iva Iva ist offline
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Beiträge: 7
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Hallo liebe Christine,


ich freue mich, dass du es auch versucht hast und das Ergebnis mitteilen möchtest.


Es war toll Deine Beschreibung zu lesen!


Anfänglich habe ich mich gefragt, ob die Übung überhaupt die richtige für Dich ist,
weil bei Dir ein ganz anderes Problem den Weg zu Deinem Kindchen versperrt als bei mir.


Da ich ja schon ein Kind habe ist die Situation bei mir sicher auch eine Andere.
Ängste vor der Veränderung habe ich nicht, denn jetzt würde sich nicht so viel verändern, zumindest nichts was mir völlig unbekannt ist.


Vor meiner ersten Schwangerschaft war das anders.


Ich habe mich sehr zu schwangeren Freundinnen und jungen Müttern im Freundeskreis hingezogen gefühlt.
Neben der absoluten Faszination und Freude war da immer auch leichte Wehmut und die Angst es selber vielleicht nie erleben zu können.


So scheint es bei Dir auch gerade zu sein. Dein Mann und Du tastet euch heran an das neue Thema Elternschaft und am besten helfen dabei natürlich Kinder.
Trotzdem fällt Dir der Kontakt offensichtlich ein bisschen schwer, dass kann ich gut verstehen. Dazu kommt auch ein schlechtes Gewissen wenn Du Dich zurückziehen möchtest.


Um dieses Problem aufzulösen, war die Übung sicher bestens geeignet.


Dieses schwangere Gefühl das Du beschrieben hast könntest Du Dir als Bild bewahren, und immer mal wieder dahin zurückkehren. Vielleicht kannst Du es sogar aufmalen (weiß nicht ob das Dein Ding ist)


Was Du über Deinen Neffen schreibst klingt gut. Die Nähe und die Unbeschwertheit die er Dir gibt, scheint Dir sehr gut zu tun!


Als ich noch kein Kind hatte begegnete ich dem Sohn einer entfernteren Bekannten. Er war knapp ein Jahr alt und ich spührte eine unglaubliche Nähe zu ihm. Während einer längeren Autofahrt saß ich neben ihm und dachte insgeheim: so einen möchte ich auch mal haben. Das war sehr intensiv!
Obwohl ich dachte dass ich mir ein Mädchen wünschte...
Mein Sohn ist diesem Jungen sehr ähnlich, sogar äußerlich...


Geh mit Deinen Gefühlen setz dich nicht unter Druck, wenn Du die Nähe zu anderen Kindern nicht aushältst, dann akzeptiere es und genieße sie wenn sie Dir Gut tut. Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Lass es sich entwickeln.


Das ist leicht gesagt, wenn ich das mal selber immer könnte...


Wie werden wohl die nächsten Begegnung mit Deinen Nichten sein, hat sich schon etwas verändert? Ist doch spannend oder?


Neid ist das Tabuthema unserer Zeit, deshalb fällt es ja auch so schwer darüber zu reden, ein Gefühl für das man sich schämt. Man denkt, dass man den anderen Eltern die Kinder nicht gönnt, aber so ist es ja eigentlich nicht. Es sind nur die eigenen Ängste die sich melden.
Etwas zu verlieren, das man nie hatte.


Ich hoffe Du verstehst was ich meine und ich habe Dich nicht mit irgendeiner Äußerug verletzt.


Ich wünsche Dir alles liebe und weiterhin alles gute auf Deinem Weg


Iva
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Stichworte
aconitum, angst, heilung der gefühle, ovaria comp, trauer

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